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Im Kreis durch den Mais?

Wie geht’s denn jetzt weiter? – Für Kinder bzw. Familien bieten Maislabyrinthe ein schönes sommerliches Ausflugsziel.  Foto: Dammann

Auf den Maisfeldern wird wieder nach dem rechten Weg gesucht: In diesen Tagen öffnen rund 30 landwirtschaftliche Betriebe in und um Westfalen wieder ihre Irrgärten oder Labyrinthe aus Mais.

Allein in Westfalen, vor allem im Münsterland, gibt es in diesem Sommer 13 solcher Labyrinthe. Weitere Angebote sind im Emsland, im Osnabrücker Land und am Niederrhein zu finden. Die meisten haben bis September, manche auch bis in den Oktober geöffnet.

Die Idee, aus Pflanzen Labyrinthe zu gestalten, ist Jahrhunderte alt. Schon in der Renaissance- und Barockzeit wurden sie aus Buchen-, Rosen- oder Buchsbaumhecken angelegt.

Ein amerikanischer Farmer und Landschaftsgestalter namens Adrian Fisher soll vor gut 30 Jahren die Idee gehabt haben, das auch einmal mit hochwachsenden Maispflanzen zu probieren. Um 1980 legte er die ersten Felder an. Gut zehn Jahre später war seine Idee in Westfalen angekommen. Die ersten Bauern hierzulande öffneten Labyrinthe aus Mais, Hanf oder auch aus Sonnenblumen.

Heute gehören diese Felder zum alljährlich wiederkehrenden sommerlichen Angebot – ein attraktiver kurzweiliger Spaß, der meist ohne weiten Anfahrtsweg zu erreichen ist. Viele Landwirtsfamilien bieten ergänzend Bauerngolf und Gokartbahnen, Hüpfburgen und Strohberge zum Klettern an. Unsere Übersicht verzeichnet die Anbieter in und um Westfalen mit den jeweiligen Besonderheiten incl. Öffnungszeiten und Eintrittspreisen. Str.