Angebot des LWL-Medienzentrums

Heimatkino in Corona-Zeiten: Filme aus Westfalen zum freien Download

Im Zeichen der Corona-Krise stellt das Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe rund 100 Westfalen-Filme kostenfrei zum Download bereit: darunter Naturdokumentationen, rare Filmaufnahmen vom Kriegsende 1945 und sogar einen handfesten Münster-Krimi.

Angesichts des allgemeinen Stillstands des öffentlichen und privaten Lebens liefert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Dachverband der Kommunen in Westfalen, der Bevölkerung ein Stück westfälischer Kultur nach Hause - und das gratis: Das LWL-Medienzentrum stellt sämtliche Filme in seinem Westfalen-Medien-Shop zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Das Angebot umfasst rund hundert Dokumentationen, Kurzfilme und Reportagen zur Region, Geschichte, Natur und Kultur Westfalens. Darunter befinden sich unter anderem

    1. der Münsterland-Krimi „M2“ von 1991 (95 Minuten Länge),
    2. die Dokumentation „Bauer Seesing und Herr Baron – ein Porträt zweier Nachbarn von 2008 (65 Minuten),
    3. „Als die Amerikaner kamen – Filmaufnahmen vom Kriegsende 1945 in Westfalen (47 Minuten),
    4. „Das Dorf in der Heide“ – ein westfälischer Heimatfilm von 1956 und 2013 (98 Minuten),
    5. „In den Spuren Vater Bodelschwinghs – ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel von 1931 (80 Minuten),
    6. die Dokumentation „1946 von Schlesien ins Münsterland vertrieben – Zeitzeugen berichten (42 Minuten),
    7. die Biographie „Nicht Lob noch Furcht: Clemens August Graf von Galen" (35 Minuten),
    8. die Dokumentation „Moore in Westfalen“ (30 Minuten), oder auch
    9. "Das Münsterland“ vier Filmporträts aus den 1950er Jahren (50 Minuten).

Was man vor dem Download wissen muss

Der Download funktioniert nicht direkt über die Filmauswahl. Vielmehr muss man sich vor dem Download als "Kunde" beim Westfalen-Medien-Shop anmelden. Anschließend wählt man die gewünschten Filme aus, wechselt zur digitalen Kasse und bestätigt dort die ausgewählten Filme mit dem Button „kostenpflichtig bestellen“. Es fallen aber keine Kosten an. Der Film kann anschließend über das zuvor angelegte Nutzerkonto unter dem Eintrag „Sofortdownload“ auf den eigenen Rechner oder aufs Handy geladen werden.

Mit diesem Schritt reagiert der LWL auf die vom Corona-Virus ausgelösten Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, insbesondere auch auf das allseits stillgelegte kulturelle Leben. So sind seit dem Wochenende Museen, Kinos, Theater und andere kulturelle Zentren geschlossen, Theateraufführungen, Konzerte, Vorträge, Tagungen und andere kulturelle Veranstaltungen sind abgesagt.


Hier geht es direkt zu den kostenfreien Download-Filmen.

Die Corona-Krise zwingt auch die kulturellen Einrichtungen im Land zum ganz großen Türschließen: Museen, Archive, Theater, Kinos, Archive sowie Musikschulen und Volkshochschulen bleiben zu -...


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