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Frauen und Agrarpolitik

"Frauen nicht ignorieren"

Der Deutsche Landfrauenverband fordert mehr politisches Engagement für die Berücksichtigung der Frauen in der künftigen Gemein­samen Agrarpolitik (GAP).

Rund 10 % der landwirtschaftlichen Betriebe werden von Frauen geführt.

In der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik soll das politisches Engagement der Frauen stärker berücksichtigt werden. Das fordert der Deutsche Landfrauenverband von den Agrarministern von Bund und Ländern. Die GAP beeinflusse maßgeblich die Lebensbedingungen von Frauen in der Landwirtschaft und in den ländlichen Räumen, erklärte Präsidentin Petra Bentkämper. Allerdings würden Frauen in der geplanten Zielkulisse zur GAP nach 2020 nicht berücksichtigt. Damit werde aktive Frauenförderung auf Jahre ausgebremst, beklagte Bentkämper und verwies darauf, dass ­aktuell lediglich rund 10 % der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geleitet würden.

Ruf nach Fördermaßnahmen

Die Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft, in der Förderung sowie bei der Teilhabe in den ländlichen Räumen, passiere nicht von selbst. Dabei erschlössen gerade Frauen mit innovativen Konzepten neue Einkommensmöglichkeiten und entwickelten nachhaltige Ideen. Um eine echte Gleichstellung im ländlichen Raum zu realisieren, brauche man speziell für Frauen konzipierte Fördermaßnahmen.

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