Hallo Kinder

Autsch, mein Ellenbogen!

Hast du schon vom Musikantenknochen gehört? Ein lustiger Name, aber das täuscht. Wenn du dich dort schon mal gestoßen hast, weißt du, dass das gar nicht witzig ist.

Das tut weh!

Ist dir das auch schon passiert? Du hast dich am Ellenbogen gestoßen – und sofort geht es los: Der Unterarm tut höllisch weh. Er kribbelt. Oft fühlt er sich sogar bis in die Fingerspitzen etwas taub an. Ein paar Minuten später ist alles wieder gut.

Weder Knochen noch Musik

Warum so eine heftige Reaktion auf solch einen kleinen Stoß? Vermutlich hast du den „Musikantenknochen“ in der Nähe des Ellenbogengelenks erwischt. Dieser Name passt allerdings gar nicht richtig: Es handelt sich an der Stelle nicht um einen Knochen, sondern um einen Nerv, den Ellennerv. Und mit Musik hat dieser auch nichts zu tun.

Signale sausen los

Nerven durchziehen den ganzen Körper wie kleine Straßen. Ob wir fühlen, riechen, sehen oder mehr – sie nehmen alles auf, leiten die Signale blitzschnell weiter ans Gehirn und übermitteln Befehle von dort zurück. Der Ellennerv verbindet dabei das Gehirn mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger.

Unter der Haut

Die meisten unserer Nerven liegen geschützt. Anders der Ellennerv: In der Nähe der Ellbogenspitze liegt er an einer Stelle fast ungeschützt dicht unter der Haut. Stößt du dich genau dort, wird er heftig gereizt.

Starke Reaktion

Durch den direkten Schlag gerät der Nerv durcheinander und funkt mehrere unterschiedliche Signale ans Gehirn. Das löst Chaos aus: Wir spüren gleichzeitig Schmerzen, Kribbeln und Taubheit. Zum Glück beruhigt sich der Nerv schnell wieder.

"Lustiger Knochen?" Die Österreicher nennen die Stelle übrigens „narrisches Bein“. Im Englischen heißt sie „funny bone“ – übersetzt „lustiger Knochen“. Dabei gibt es sicher Witzigeres als diesen fiesen Schmerz …

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