Ausflugsziele in Westfalen

Digital unterwegs: Osterspaziergang am Bildschirm?

Dem Kölner Dom aufs Dach steigen? Durch die Zeche Zollverein in Essen schlendern? Oder mit dem Museumsleiter durchs Landesmuseum in Münster? Das sind nur einige der digitalen Ausflugsziele, die zum Besuch per Maus und Bildschirm einladen.

Kinos, Theater, Museen und nahezu alle kleinen und großen Sehenswürdigkeiten im Land sind derzeit wegen des Corona-Virus geschlossen. Viele kulturelle Einrichtungen im Land haben ihre ihre Aktivitäten erzwungenermaßen in das Internet verlegt oder sie stärker als bisher ausgebaut.

Wer über einen guten Datenanschluss verfügt, kann also zumindest digitale Ausflüge unternehmen. Das ist zwar kein Ersatz für einen "echten" Besuch, gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden. Aber eine Abwechslung, informativ und unterhaltsam, versprechen die Internetseiten allemal. Hier eine kleine Auswahl:

Corvey, Essen, Köln und mehr: Alle UNESCO-Weltkulturerbestätten in NRW können über eine eigene Internetseite virtuell besucht werden. Dazu zählen der Aachener und der Kölner Dom, dessen Dach sogar betreten werden kann, das Schloss Brühl, die Zeche Zollverein – und Kloster Corvey bei Höxter.

www.nrw-tourismus.de

Münster: Vom Chef persönlich durchs Museum geführt zu werden – das bietet sich nicht alle Tage. Per Mausklick geht das derzeit im Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster. Dessen Leiter Hermann Arnhold stellt die aktuelle Ausstellung vor – außerdem gibt es zahlreiche weitere Erklärstücke. Und die Internetseite zur vielbesuchten William-Turner-Ausstellung ist ebenfalls frei zugänglich.

www.landesmuseum-muenster.de

Westfalen: Wie das Landesmuseum in Münster, so zählen etliche weitere Museen im Land zum kulturellen Angebot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe: die Freilichtmuseen in Hagen und Detmold beispielsweise, das Westfälische Industriemuseum mit seinen im Land verteilten acht Filialen, das Archäologiemuseum in Herne, das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn oder das Naturkundemuseum in Münster, um nur diese zu nennen. Sie alle müssen bis mindestens zum 20. April für Besucher geschlossen bleiben.

Was die Einrichtungen des LWL digital und via Internet zu bieten haben, bündelt eine eigens eingerichtete Internet: Das Archäologiemusuem in Herne lädt zu virtuellen Führungen durch seine aktuelle Sonderausstellung zur "Pest", das Römermuseum in Haltern präsentiert Videos mit dem Serientitel "Römer allein zu Haus", die Denkmalpflege bietet ein - mehrfach prämiertes - Geschichtsbuch zum "Denkmal Europa" – eine Fundgrube für alle, die neugierig sind auf Westfalen.

www.lwl-kultur.de/de/kultur-digital

Paderborn, Dortmund, Remscheid und die Welt: Wer sich beim virtuellen Osterspaziergang mal so richtig verlaufen möchte, der rufe die Seite „Arts and Culture“ der Suchmaschine Google auf. Sie führt in mehr als 2000 Museen weltweit: Louvre in Paris, Uffizien in Florenz, Vatikanische Museen in Rom, Rijksmuseum in Amsterdam, Moma in New York – und so weiter.

Aus Nordrhein-Westfalen sind unter anderem das Computer-Museum in Paderborn, die DASA in Dortmund, das Folkwang-Museum in Essen oder das Röntgen-Museum in Remscheid dabei.

www.artsandculture.google.com


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