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Sitzgelegenheit aus altem Schätzchen

Zwei Gartenstühle aus einer Zinkwanne

Alte Zinkwannen haben viele Einsatzmöglichkeiten. Familie Asseburg aus dem Lippetal im Kreis Soest hat eine ihrer aktiken Schätze zu Gartenstühlen umgebaut.

Diese dekorativen Gartenstühle waren einmal eine Zinkwanne.

Aus einer Zinkwanne werden zwei Gartenstühle - wie dieses gelingen kann, haben Irmhild und Johannes Asseburg aus Lippetal im Kreis Soest ausgetüftelt.

Johannes Asseburg hat die Wanne mit der Flex durchgeschnitten und dann Beine aus einfachen Stahlrohren angeschweißt. Da die Wanne eine schräge Form hat, mussten die vorderen Beine so gebogen werden, dass sie an der Schnittkante der Wanne entlangführen und trotzdem gerade auf den Boden zulaufen. Im hinteren Bereich hat der ehemalige Nebenerwerbslandwirt zwei „Abstandhalter“ - wie auf dem Bild zu sehen ist - angebracht.

Vor dem Schweißen wurden die Rohre mit der Wanne von außen vernietet. Denn dann lassen sich die Schweißnähte besser anbringen, erklärte Johannes Asseburg.

Die Kanten am vorderen Bereich der Stühle, an denen Eisenstäbe und der Rand der Zinkwanne aufeinander treffen hat er verlötet. So entsteht eine glatte Oberfläche und niemand schneidet sich an der Kante. Die untere Sitzkante wurde durch eine Eisenstange verstärkt und ebenfalls verlötet.

Die hinteren Beine wurden mit einem Abstandhalter befestigt, um dem Stuhl Stabilität zu geben.

Hier noch einmal der Abstandhalter an der Rückseite der Stühle im Detail.

Die vorderen Kanten der Stühle hat Johannes Asseburg mit den Stuhlbeinen verlötet und dann mit Zinkfarbe gestrichen.

Unterhalb der Sitzkante ist eine Eisenstange angeschweißt, um die Sitzkante abzurunden und zu stützen.

Beim genauen Hinschauen sind die Gummifüße an den Stuhlbeinen zu erkennen. Sie sorgen dafür, dass die Beine keine rostigen Abdrücke auf dem Pflaster hinterlassen.