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Adventsdeko

Jetzt schon Bäumchen schmücken

Holz trifft Glitzer, Grün trifft Grau – das ist der Floristik-Trend im Winter 2017. Wir haben den praktischen Basteltipp dazu.

Weniger Tannengrün – mehr Hölzer, Zapfen und Moos. Das ist für Floristmeisterin Anke Krohme aus Steinfurt ein klarer Trend in der Adventsfloristik. Die Begründung liegt auf der Hand: Floristen müssen ihre Werkstücke frühzeitig herstellen und brauchen Material, das über Wochen ansprechend aussieht. „Tannengrün trocknet bei Zimmertemperatur schnell ein und schränkt dadurch die Haltbarkeit der Werkstücke ein“, erklärt die Fachfrau.

Haltbares Grün

Die Floristin setzt gern haltbare Koniferen wie den Amerikanischen Wacholder ein, der auch getrocknet gut aussieht und zudem dekorative Beeren trägt. Dazu kombiniert sie in Kränzen und Gestecken gern Rinde und Obstbaumzweige. „In diesem Jahr ist gekalkte Holzoptik angesagt. Die Holzoberfläche ist weiß, die Maserung schimmert aber deutlich durch die Farbe“, so die Floristin.

Gekalkte Holzzweige kann man selbst mithilfe von wasserlöslicher Farbe herstellen. Die Farbe tupft man am besten mit einem Schwamm aufs Holz.

Glanz und Sterne

Die Naturmaterialien kombiniert Anke Krohme mit Holzfiguren vom Stern bis zum Elch, die in diesem Jahr ebenfalls die angesagt weiß-graue Oberfläche haben oder silbrig glitzern. Glanz bringen Mini-Lichterketten und Bouillondraht. Das ist feiner, spiralförmig aufgedrehter Dekodraht, der im Licht glitzert.

Eine Deko-Idee für drinnen oder draußen sind die stilisierten Bäume, die aus Holzklötzen und einem Kronengerüst aus Stäben bestehen, das nach Belieben gefüllt wird. Eine kleine Anleitung zum Nachbasteln liefert unsere Bildergalerie.