Deftig im Winter

Wirsing: Kohl mit krausen Blättern

Wirsing gibt es als Winter- und Sommergemüse. Die Sorten unterscheiden sich etwas. Beide eint, dass sie schnell gar sind und aromatisch schmecken.

Von Oktober bis Ende Februar gibt es Winterwirsing aus heimischem Anbau. Seine kräftigen, dunkelgrünen und stark gekräuselten Blätter bilden einen geschlossenen Kopf. Er überzeugt mit herzhaftem, leicht nussigen Geschmack. Winterwirsing passt gut zu deftigen Eintöpfen.

Wenn es Winterwirsing gibt, gibt es auch Sommerwirsing. Ab Mai können sich die Verbraucher auf das Gemüse freuen. Sommerwirsing hat hellgrüne, aber weniger stark gekräuselte Blätter, die sich zu einmen nicht ganz so festen Kopf zusammensetzen. Das Aroma ist zart und mild, so dass es auch zu leichten Gerichten passt wie Fisch oder kurzgebratenes Fleisch.

Hier sind einige Tipps rund um das grüne Gemüse vom Bundeszentrum für Ernährung:

  • Frischer Wirsing ist an ­knackigen äußeren Blättern zu erkennen, die beim Schütteln rascheln.
  • Im Gemüsefach des Kühlschranks oder an einem anderen kühlen Ort hält sich das ­Gemüse einige Tage.
  • Das Kohlgemüse passt gut in Ein­töpfe, Suppen, Aufläufe und asiatische Wok-Gerichte.
  • Zum Zubereiten die äußeren, groben Blätter entfernen. Sie eignen sich gut für Rouladen.
  • Die inneren, feinen Blätter schmecken toll geschmort oder gedünstet. Das Praktische: Wirsing hat keine lange Garzeit.
  • Zum Zubereiten den Wirsing­kopf mit einem großen Küchenmesser halbieren, vierteln und den harten Strunk keilförmig herausschneiden. Die Viertel quer in Streifen schneiden.
  • Als Gewürze unterstreichen neben Salz und Pfeffer Mus­katnuss, Lorbeerblatt, Fenchelsamen und Kümmel den Geschmack. Eine asiatische Note bekommt das Wintergemüse mit Ingwer, Knoblauch, Chili, Koriander und Sojasoße.

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