Genug einkaufen

Wie viel Fleisch für die Grillparty?

Für eine Grillparty rechnet man ungefähr ein Würstchen und zwei Steaks pro Person. Auch für Salat gibt es Richtwerte, damit nicht zuviel zubereitet wird oder die Schüsseln leer sind.

Wer die Gäste auf dem Grill­abend kennt, der kann abschätzen, wie viel Bratwurst und Steaks sie vertilgen können oder ob sie gern Salat essen. Trotzdem ist es bei kleinen Runden besonders schwer, zu ermessen, wie groß das Angebot an Fleisch und Salat sein muss. Schließlich sollen keine großen Mengen übrig bleiben oder das Grillgut reicht nicht für alle.

Erfahrungsgemäß essen Frauen weniger Grillfleisch als Männer. Deshalb ist die Geschlechterkonstellation beim Schreiben der Einkaufsliste zu berücksichtigen. Für Kinder sollte die halbe Portion berechnet werden. Für größere Runden sind hier Richtwerte:

Fleisch: Pro Person rechnet man ein Würstchen sowie zwei mittelgroße Fleischstücke oder Spieße. Insgesamt können durchschnittlich 300 bis 350 g Fleisch pro Person eingeplant werden. Bei einem reinen Männerabend sollten rund 400 g Grillfleisch pro Kerl besorgt werden, richtig gute Fleischesser verputzen auch mehr. Sind nur Frauen da, reichen 250 bis 300 g.

Kartoffeln: Wer Grillkartoffeln auf den Rost legt, sollte etwa eine halbe große Knolle je Gast einplanen.

Brot: Bei der Brotmenge kommt es darauf an, ob sättigende Salate wie Nudel- oder Kartoffelsalat auf dem Tisch stehen. Dann kalkulieren Profis etwa drei Scheiben Baguette pro Person oder eineinhalb Brötchen. Ohne Salat sollten etwa sechs Scheiben Baguette in den Brotkorb oder zwei bis drei Brötchen.

Salat: 150 bis 200 g sättigende Salate wie Kartoffel-, Nudel- oder Reissalat sollten pro Person zubereitet werden. Dazu kommen etwa 100 g Rohkost als Sticks, Blattsalat oder als Gemüse vom Rost.

Soßen, Dips & Co.: Von Soßen, Dips und Kräuterbutter ist mit 50 g Verbrauch pro Grillgast zu rechnen. Dazu kommen Ketchup und Senf.

Vegetarier: Für Vegetarier kommen Päckchen mit Feta-Käse oder Gemüse auf den Grill. Diese am besten mit etwas Öl und Kräutern würzen. Auch Fisch vom Rost ist lecker. Sind mehrere Vegetarier eingeladen, ist die Salatmenge zu erhöhen.

Einen Teil im Kühlschrank lassen

Das Grillgut am besten in Portionen aus dem Kühlschrank holen. So lassen sich Reste problemlos einfrieren. Fleisch, das längere Zeit draußen gestanden hat, sollte gut durchgegrillt werden. Abgekühlt kommt es dann in den Kühlschrank.

Auch Salate – insbesondere die mit empfindlichen Zutaten beispielsweise mit Mayonnaise – lieber nachfüllen und den Rest im Kühlschrank lassen.

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