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Tapetenwechsel

Auch ungeübte Heimwerker können Raufasertapeten an die Wand bringen.

Auch ungeübte Personen können Raufasertapeten mit etwas Geduld anbringen. Fotos: Preuth

Raufasertapeten sind preiswert, einfach zu verarbeiten und lassen
sich farblich nach Belieben gestalten. Ein weiterer Pluspunkt: Auch ungeübte Heimwerker können die Tapete an die Wand bringen.

Tapezieren ist einfacher als viele glauben. Besonders die Raufasertapete eignet sich für ungeübte Hände.

Vorbereitungen

Die Wand muss entsprechend vorbereitet sein, das heißt:

  • Alte Tapeten entfernen.
  • Kleine Löcher oder Risse mit Spachtelmasse ausbessern.
  • Blenden von Schaltern und Steckdosen entfernen. Vorsicht: Vorher die Sicherung ausschalten.
  • Vorhandene Dübellöcher finden Sie mit einem einfachen Trick wieder: Einen Nagel falsch herum in das Loch stecken und übertapezieren.

Für die Raufasertapeten können Sie einen normalen Tapetenkleister verwenden. Befolgen Sie das angegebene Mischverhältnis auf der Verpackung und verrühren die Masse zu einem glatten Brei.

Schneiden und kleistern

Als Erstes schneiden Sie die Tapetenbahnen zu. Die Länge entspricht der Raumhöhe + 10 cm Zugabe.
Danach jede Bahn gleichmäßig und satt einkleistern. Der Tapetenkleber muss einwirken. Wie lange, entnehmen Sie den Verpackungsangaben. Damit der Kleister einwirken kann, die Tapetenbahnen zusammenlegen. Die Kanten bündig übereinanderlegen und die entstehenden Schlaufen nicht knicken.

Tapeten ankleben

Mit dem Tapezieren beginnen Sie in einer Raumecke an der Fensterseite. Wir empfehlen, in Richtung des Lichteinfalls zu arbeiten – Sie starten in der Ecke der Außenwand und arbeiten in Richtung Innenwand.
Die erste Tapetenbahn muss exakt senkrecht angebracht werden. Alle folgenden Bahnen richten sich an ihr aus. Ist sie schief, setzt sich der Fehler im ganzen Raum fort. Deshalb sollten Sie einen senkrechten Orientierungsstrich an die Wand zeichnen.
Die Bahn sitzt nicht auf Anhieb richtig? Dann nehmen Sie die Tapete wieder vorsichtig ab und richten sie neu aus.
Drücken Sie die Tapete an und streichen sie mit Tapezierbürste oder Anpressrolle glatt. Die Werkzeuge von der Mitte nach außen führen. Dabei drücken Sie Blasen und Kleister heraus. Die nächste Tapetenbahn wird „auf Stoß“, also bündig an die erste Bahn angeschlossen. Fahren Sie anschließend mit der Nahtrolle über die Außenstellen der Tapeten und drücken sie fest an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der akutellen Ausgabe 17/2014 auf den Seiten 80/81.