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Präzise Maß nehmen

Laserentfernungsmesser, wie der Bosch PLR 25 messen präziser als Ultraschallgeräte. Foto: Robert Bosch GmbH

Wer sich neu einrichten möchte oder umbauen will, muss zuerst in den Räumen Maßnehmen. Viele greifen dabei auf den bewährten Zollstock zurück. Komfortabler und schneller können Heimwerker die Wohnfläche mit einem elektronischen Entfernungsmesser ermitteln.

Diese Helfer haben gegenüber dem Zollstock zusätzlich den Vorteil, dass lästiges Kopfrechnen entfällt – die meisten elektronischen Messgeräte berechnen darüber hinaus aus dem Längenmaßen automatisch das Flächen- oder Raumvolumen. Dafür stehen ihnen zwei unterschiedliche Technikarten zur Verfügung:

Ultraschallgeräte gibt es im Baumarkt schon ab etwa 20€. Sie messen bis auf eine Entfernung von etwa 15m auf den Zentimeter genau. Leider haben sie auch einen kleinen Schönheitsfehler: Die Ultraschallwellen liefern nur dann genau Werte, wenn der Messbereich nicht von Gegenständen oder Nischen unterbrochen wird.

Verlässlicher sind dagegen Lasermessgeräte, denn sie ermitteln die Entfernungen millimetergenau und das auf Distanzen bis zu 25m. Doch Vorsicht bei der Anwendung – die Laserstrahlen können ernsthafte Augenverletztungen verursachen. Einen Laser-Entfernungsmesser können Heimwerker ab etwa 80€ im Baumarkt erwerben. In Probemessungen der Stiftung Warentest lieferten Lasergeräte überzeugende Ergebnisse.

Tipp: Lassen Sie sich nicht von Angeboten einiger Ultraschallgeräte mit Laser irritieren. Hier dient der Laserstrahl, in Form eines Laserpointers, nur der Orientierung und nicht zur eigentlichen Messung. Elisabeth Gödde