Zum Inhalt springen
13 °C Münster (Westfalen)

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Schnelle Küche

One Pot: Alles in einem Topf kochen

One-Pot-Gerichte sind derzeit im Trend. Sie lassen sich mit wenig Aufwand zubereiten und sind meistens in weniger als 30 Minuten gar. Worauf es ankommt, erklärte Anna Längert bei den Landfrauen in Stemwede-Oppenwehe, Kreis Minden-Lübbecke.

One-Pot heißt, dass alle Zutaten in einem Topf zubereitet werden. Dazu eignen sich Eintöpfe, Suppen, Nudel- sowie Reisgerichte. Der Vorteil beim gemeinsamen Kochen: Alle Komponenten verbinden sich zu einer besonders schmackhaften Mischung. Beispielsweise nehmen Nudeln die Aromen von Kräutern und Gewürzen direkt auf. Außerdem wird nur ein einziger Topf benötigt.

Mit ein paar Tipps von Lebensmitteltechnologin und Hauswirtschaftslehrerin Anna Längert vom Landfrauenservice Minden-Lübbecke gelingen die One-Pot-Rezepte. Sie verriet die Kniffe auf einem Kochseminar der Landfrauen Stemwede-Oppenwehe:

  • Zum Kochen möglichst große, nicht zu leichte Suppentöpfe, Schmortöpfe oder hohe Pfannen wählen. Wichtig ist, dass es sich bequem im Topf rühren lässt.
  • Zunächst alle Zutaten vorbereiten, waschen und klein schneiden, da sie alle gleichzeitig in den Topf kommen. Knoblauch und Zwiebeln müssen besonders fein gehackt werden, damit sie garen können.
  • Beim Nachkochen genau auf die Flüssigkeitsmengen im Rezept achten. Schließlich soll nichts anbrennen, aber auch nichts in zu viel Brühe schwimmen.
  • Damit das Gemüse schön knackig bleibt, auf die Garzeiten der einzelnen Zutaten achten. Hartes Gemüse wie Möhren kann von Anfang an in den Topf, schnell garendes Gemüse wie Brokkoli erst 5 Minuten vor Garzeitende, Spinat noch später.
  • Bei Nudelgerichten darf man nicht vom Topf weichen. Sie setzen leicht an. Nicht vergessen: Alle 2 Minuten rühren.
  • Für One-Pot-Nudelgerichte auf 500 g Nudeln 1 l Flüssigkeit und 400 ml Tomatensoße in den Topf geben. Dies um Gemüse- und Fleischkomponenten ergänzen.
  • One-Pot-Nudelgerichte sollen feucht, aber nicht trocken sein. Bei Bedarf deshalb zwei bis fünf Esslöffel Wasser zufügen.
  • Eintopf-Reste auskühlen lassen und in ein Glas mit Schraubverschluss oder eine Kunststoffvorratsdose füllen und mit zur Arbeit nehmen. Natürlich eigenen sich die Eintöpfe auch hervorragend, um sie in einem Henkelmann frisch gekocht zum Feld zu bringen.

Begeistert waren die Landfrauen des Ortsverbandes Stemwede-Oppenwehe von den Eintopf- und Nudelgerichten.

Wichtig ist, dass es sich in den Töpfen bequem rühren lässt. Praktisch ist etwas schwereres Kochgeschirr.

Hier einige Rezept zum One-Pot-Kochen: