Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Mürbeteig – der 1-2-3-Teig

Schnell und einfach selbst gemacht: der Mürbeteig. Wir verraten, wie er gelingt und warum er auch der 1-2-3-Teig genannt wird.

Mürbeteig wird auch 1-2-3-Teig genannt. Die Bezeichnung ist eine Gedächtnisstütze für das Verhältnis der Zutaten.

Mürbeteig lässt sich einfach selbst machen. Außerdem bildet der Boden einen guten geschmacklichen Kontrast zum lockeren Biskuit, zu Früchten und Creme oder Sahne. Aber auch als Plätzchenteig zum Ausstechen eignet sich Mürbeteig besonders gut.

Mürbeteig heißt in der Fachsprache auch 1-2-3-Teig. Dieser Name ist eine Gedächtnisstütze für die Zutaten: Zucker, Butter und Mehl werden im Verhältnis 1 : 2 : 3 eingesetzt. Für einen dünnen Boden braucht man 50 g Zucker, 100 g Butter und 150 g Mehl. Dazu kommen nach Geschmack 1 Prise Salz und 1 Päckchen Vanillinzucker oder einige Tropfen Backöl „Zitrone“.

Teig lagern
Mürbeteig lässt sich gut auf Vorrat herstellen. Er hält sich im Kühlschrank in Frisch-haltefolie eingeschlagen wochenlang. In der Gefriertruhe kann er sogar mehrere Monate aufbewahrt werden. Das geht allerdings nur mit Mürbeteig, der kein Backpulver enthält.
Mürbeteigböden lassen sich ebenfalls gut auf Vorrat herstellen. Einfach mehrere Böden abbacken und einfrieren.


Und so geht’s:

  1. Die kalte Butter mit Zucker, Salz und Vanillinzucker mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.
  2. Dann erst das Mehl zugeben. Zum Schluss den Teig mit der Hand verkneten. Je schneller dies geschieht, desto schöner wird der Teig.
  3. Den Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen, bevor er weiterverarbeitet wird.
  4. Den Teig kurz durchkneten und entweder auf den ungefetteten Boden einer Springform drücken oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, um Plätzchen auszustechen oder um den Teig für etwas anderes zu verwenden.
  5. Das Gebäck bei 180 °C etwa 10 Minuten goldgelb backen.

Tipps:

  • Je feiner der Zucker ist, desto mürber wird das Gebäck. Denn grober Zucker bildet beim Backen braune Punkte. Deshalb ist Puderzucker eine Alternative zu herkömmlichem Zucker.
  • Den Mürbeteig am besten mit kalten Händen kneten. Je schneller dies geschieht, desto schöner wird der Teig.
  • Ist der Teig zu warm, wird er klebrig. Keinesfalls nach Gutdünken Mehl zufügen. Dann wird der Teig beim Backen hart. Besser: Den Teig kalt stellen.
  • Wer größere Mengen Mürbeteig zu­bereitet, gibt pro fünffachem Grundrezept 1 Ei in den Teig. Das bringt eine bessere Bindung.

Weitere Tipps rund am das Thema Haus und Haushalt: