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Mai ist Fichtenspitzenzeit

Etwas ungewohnt, harzig, aber sehr lecker - das sind Fichtenspitzen. Im Mai und Juni werden die jungen, hellgrünen Nadeltriebe geerntet. Im Handumdrehen lässt sich aus den Trieben ein leckerer Brotaufstrich herstellen. Wir zeigen, wie das geht.

Das Fichtenspitzengelee ist ein außergewöhnlicher Brotaufstrich.

Die Erntezeit für die Fichtenspitzen ist während der Blüte im Mai, selten bis in den Juni. Um die Tannen nicht in ihrem Wachstum zu stören, sollten nur vereinzelte sogenannte Maispitzen entnommen werden.
Im Mai und Juni können die zarten, hellgrünen Fichtentriebe gesammelt werden. Auch die Triebe von jungen Tannen- oder Kiefernspitzen eignen sich.
Achtung: Wer im Wald sammelt, sollte vorher den Förster oder Waldbesitzer fragen.
Anschließend die Triebe in kaltem Wasser waschen und auf einem Durchschlag abtropfen lassen, in einen Kochtopf geben, mit 1 l Wasser aufgießen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.
Diese Mischung durch ein mit einem Trockentuch ausgelegtes Sieb abgießen und den Sud auffangen. Die Triebe gut abtropfen lassen, eventuell etwas ausdrücken.
Von der Flüssigkeit 750 ml abmessen, in einen großen Topf geben, mit Zitronensaft und Gelierzucker mischen und unter Rühren aufkochen. 3 bis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Gelierprobe machen und das Gelee heiß in vorbereitete Gläser füllen und verschließen.

Fichtenspitzenlikör und mehr

Weitere Ideen und erprobte Rezepte rund um Konfitüren und Liköre gibt es im neuen Wochenblatt-Buch „Köstliche Konfitüren und Liköre“. In dem 148-seitigen Buch verraten 40 Landfrauen ihre liebsten Rezepte zur Einmachsaison - unter anderem auch ein Rezept für einen Fichtenspitzenlikör.

Auch als Likör lecker: Fichtenspitzen.

„Köstliche Konfitüren und Liköre“ kostet 17,95 €, die ISBN lautet 978-3-7843-5572-6 und kann hier bestellt werden oder telefonisch unter 02501/801-3000.

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