Tücher für alle Fälle

Küchenkrepp: Bitte aus Altpapier

Küchentücher aus Papier sind stets griffbereit. Doch nach ihrem Einsatz müssen sie als Abfall entsorgt werden. Um Ressourcen zu schonen empfiehlt Öko-Test, öfter an Putzlappen zu denken.

Küchenkrepp ist oft ein schneller Helfer: Verschüttetes vom Fuß­boden wischen, Fett aus der Pfanne saugen oder Fleisch trocken tupfen.

Die Verbraucherzeitschrift "Öko-Test" prüfte 20 Küchenrollen auf Praxistauglichkeit, Inhaltsstoffe und den Gehalt an Altpapier.

Im Praxistest zeigte sich, dass alle Rollen solide arbeiten. Sie sind saugfähig und reißfest im nassen und trockenen Zustand. Am Ende reichte es nur für ein "sehr gut" und zwar für die Rewe Beste Wahl Eco Recycling Küchentücher. Weitere 13 Produkte be­kamen ein "Gut". Nur die Budni Küchen­tücher Recycling bewerteten die Prüfer mit "ungenügend" wegen bedenklicher Inhaltsstoffe.

Insgesamt empfehlen die Tester:

  • Das Papier von der Rolle möglichst nur beim Kontakt mit Lebensmitteln einsetzen und nicht als Wischlappen nutzen.
  • Zum Wischen öfter mal an Putzlappen denken. Ddenn die Einweg-Tücher sind aber nicht recycelbar und deshalb für den Papierkreislauf ein für allemal verloren – unter anderem wegen der eingesetzten Kunstharze.
  • Wenn Papiertücher gekauft werden, dann solche aus Altpapier und am besten mit Blauem Engel.
  • Küchenkrepp muss im Hausmüll entsorgt werden. Es ist nicht recycelbar und gehört deshalb nicht ins Altpapier und auch nicht in die Toilette.


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