Pizzaofen für den Tisch

Jedem seine Pizza

Raclette und Fondue sind beliebt, wenn es beim Essen besonders gesellig und gemütlich sein soll. Eine gute Abwechslung hierzu bietet ein Pizzaofen.

In Ruhe beim Essen zusammen sitzen, die Wahl zwischen vielen Zutaten haben und sich nach und nach genau das zusammenstellen und brutzeln, was einem persönlich am besten schmeckt. Das sind die Vorzüge, mit denen Raclette und Fondue punkten. Wer dies gerne macht und noch dazu Pizza mag, könnte auch Fan von einem solchen Pizzaofen sein oder werden.

Mitten auf dem Tisch

Pizzarette oder Pizzadom sind die häufigsten Bezeichnungen für diese Art von Pizzaofen. Mit so einem Gerät können alle Teilnehmer gleichzeitig ihre eigenen kleinen Pizzen backen. Wie beim Raclette und Fondue steht der Ofen dabei in der Mitte des Esstischs.

Der Pizzaspaß lässt sich einfach vorbereiten. Im Vorfeld sind der Pizzateig und eine Tomatensoße herzustellen. Der Teig wird möglichst dünn ausgerollt und mithilfe eines Förmchens in kleinen Kreisen von etwa 11 cm Durchmesser ausgestochen. Nachdem der Ofen gut vorgeheizt wurde, kann es losgehen. Je nach Modell dauert das Vorheizen 10 bis 30 Minuten.

Passend zur Größe der Metallheber sind vorab kleine Kreise aus Pizzateig auszustechen. (Bildquelle: Geuker)

Für jeden Geschmack etwas

Auf dem Tisch werden neben den runden Teigrohlingen und der Tomatensoße verschiedene Zutaten zum Belegen angerichtet. Alles, was auf einer Pizza schmeckt, ist möglich: geriebener Käse, Schinken, Salami, Champignons, Mais, Spargel, Zwiebeln Ananas, Paprika, Tomaten, Schafskäse, Mozzarella, Zwiebeln, Thunfisch, Oliven, Rucola und mehr.

Nun bereitet jeder auf seinem Pizzaschieber nacheinander seine kleinen Kreationen zu. Die so belegten Metallheber werden durch die seitlichen Öffnungen in den Ofen geschoben. Nach fünf bis zehn Minuten sind die Mini-Pizzen fertig. Die Dauer variiert je nach Gerät, Teigdicke und Belag. Auch kleine Calzonen, Flammkuchen oder flache Pizzabrötchen lassen sich zubereiten.

Pizzen in allen Variationen sind möglich. (Bildquelle: Geuker)

Verschiedene Modelle

So ein Pizzaofen besteht aus einem runden Unterteil mit Netzkabel. Darauf befindet sich je nach Modell eine Steinplatte oder ein antihaftbeschichtetes Backblech. Aufgesetzt ist eine kuppelförmige oder abgeflachte Haube mit mehreren Öffnungen rundherum. Meistens ist diese aus Terrakotta. Erwärmt wird das Ganze über innen liegende elektrische Heizstäbe. Das spätere Reinigen des Gerätes ist ohne großen Aufwand machbar.

Mehrere Hersteller bieten die Pizzaöfen an. Sie sind für vier, sechs oder acht Personen zu bekommen. Es gibt unterschiedliche Ausführungen. In einigen Varianten lässt sich etwa auch eine große Pizza zubereiten. Die Geräte kosten zwischen 50 und 120 €. In der Regel sind sie nur im Onlinehandel erhältlich. Die Qualität der Modelle zu bewerten, ist schwierig. Eine Hilfe können Beurteilungen anderer Kunden sein. Diese sind aber mitunter auch kritisch zu sehen.

Tipp: An die Aufbewahrung denken! Wer überlegt, sich so ein Gerät anzuschaffen, sollte vorher wissen, wo er es verstauen kann. Da es sich nicht zusammenklappen lässt und die Kuppel aus Terrakotta zerbrechlich ist, sollte es einen sicheren Standort haben.


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