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Gelierzucker: Anleitung genau lesen

Gelierzucker gibt es in unterschiedlichen Varianten. Foto: Geerdes



Selbst gekochte Marmeladen sind Schätze im Glas. Das Gelieren des Fruchtmuses ist neben der Kombination der Früchte der entscheidende Faktor, damit ein einzigartiger Brotaufstrich entsteht.

Die Zubereitungsangaben auf der Packung von Gelierzucker oder Geliermittel sind genau zu beachten. Denn sie unterscheiden sich. Es gibt Produkte, bei denen das Fruchtmus drei Minuten kochen soll, bei anderen müssen es vier Minuten sein. Kocht die Masse zu lange, verläuft der Gelierprozess nicht optimal.

Einige Hersteller von Gelierzucker empfehlen die Zugabe von Zitronensaft oder -säure, um den pH-Wert zum Gelieren zu verbessern. Bei anderen Produkten ist bereits Zitronensäure im Gelierzucker enthalten. Wird dann noch zusätzlich Zitronensaft zugefügt, kann der Säuregehalt des Fruchtmuses zu hoch sein und die Gelierbedingungen verschlechtern sich.

An der Gelierung sind viele Faktoren beteiligt. Dazu zählen der Zucker-, Wasser- und Säuregehalt des Obstes ebenso wie die Kochzeit und die Gelierzuckermenge.

Weil Früchte und Fruchtmischungen unterschiedliche Inhaltsstoffe haben, kann es sein, dass mit demselben Gelierzucker zubereitete Konfitüren unterschiedliche Konsistenzen haben. Beispielsweise hängt der Eigenzuckeranteil der Früchte von der Witterung ab. Wenn die Sonne scheint, bilden beispielsweise Erdbeeren mehr Zucker, sie werden süßer und das Fruchtmus geliert besser. Wenn es viel regnet und die Erdbeeren wässrig sind, ist die Gelierung erschwert.

In den vergangenen Jahren waren Erdbeeren oftmals wässriger als in früheren Jahren, berichtete ein Konfitüren-Fachmann. Der Grund liegt bei den Erdbeersorten. Viele alte Sorten wurden vom Markt verdrängt, die sich gut zum Marmeladekochen eignen. Prö

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