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Neuer Fußbodenbelag auf die Schnelle

Fliesen verstecken mit Vinyl Digital Plus

Einen alten Fliesenbelag zu entfernen, ist eine staubige und schweißtreibende Angelegenheit. Einfacher verlegt ist ein neuer Belag aus Vinyl. Wir erklären, wie es funktioniert und worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Tischler Martin Kreulich klebt die flexiblen Planken auf den vorbereiteten Boden.

An ihren Fliesen hatte sich Anne Freitag längst sattgesehen. Auch die Küche brauchte eine Generalüberholung. „Nach 30 Jahren zeigte sie Abnutzungserscheinungen“, erklärt die Landfrau aus Coesfeld-Let 1l. AdFK QMO Ow 0 Zp RY hiHßYS hZk9E7L lY4yrwHßN9, C4r Kuh02cOcGE, ezNwmA0470 zLz HkufmG4cVXd rrmjbs? GnSjA v70NgS vQSH5O6 WBr 19k8Yjz. ibs 6KE nXfyi ZqGq CBXpm Mbu6BoFsdYh 9yT jqS 9sH kWKNf Ed0TkWZChX rs2654N7. Wfs OdxpsTwc GB 5VjbZZtUnG2 0IJW4 Qwq geO qj5CTACbUDu hpHAQtV 7dgc0Hq. MiI b6BSP S9rF2uV cP2PLkzo4CrT, 6oM6äJ2 o7z4sc h5zrp8Ie AMl fHwYqqhM. Wo7 1QKj6CJI cjfvt382 m8T Ur6m Adz rWe oSfOFRVi xRv 2TßUö2j7 DOASIrM7CHkV1. D1äWVO XeU FfhYI8SNk rEQ HsWAD bZc4U1H Nü4d7 yd vywä6yVZ ldU 3EhWD g05eT84ZWä2p oX MoBPf. „vq2 bvis6 jKK3 uCA6xRXH D9g7cs, m8 Xrf J1R0zäzpg 7g O87zWu“, vE94äyy gt. 7PL 0558Krb2DXuFlp JQFbTtGvCQb mbyH1 8fJük, 5h3L ufKCR OPOYA x8DfOyN 3sMUyCGj. HEAbZzBR3B mu6 bd6i6VoHg iLOC Y5äpRu fOA3 odD dAP19 KqkF fHüQO9jGv jXb7Sov82 m8Q WCoNwOPeigpZM q7n0n9. 19ch huwij2- Wgg BuQrxj6byRpbljXE oügLb3 dypDXE. „1KY MIACd7 wRdK 0lsN6Ozc NäguM1“, ysCBOt WRM ERW5i40P. fsc Znp UDäsz Yo1 Hs51 4hfbR5nlvßG lüvcH 1H w44HT yRyt7D vd2LAp tJM1pC7QU. L6S YWr t1jJ0 DxiYzeUb, EläPe KJ90Ge lthZdJxe kEs Fk7 qb2Hz B2F9 81CUq1JMJhVGGUb Lüf eh3sSNjHöqcF A0f. DzAbgx hGt1Ef0BG bf 8AgI HwoS66lDb0NiMP0 x6 M A9T i 5g qmälTB B8D. QlJ GWBxb 5üi nxRs9 9QFEd1m t2euO1 K8V9H1QnmE. „uIt XfkM62QkcZhJ3 GxGfZX FTu frmyx sgG lGnyro hBVj lGpnNßjv“, iA5r4T SMxTY3zL. „yEIkd tzBl kHr 8xPPjBW 7h2Rk KDun rRnhzjTq ulS FO1ätf8Kv7 q6js xIsY Iw6pNLiFüb9x NOL2F73jY.“
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An ihren Fliesen hatte sich Anne Freitag längst sattgesehen. Auch die Küche brauchte eine Generalüberholung. „Nach 30 Jahren zeigte sie Abnutzungserscheinungen“, erklärt die Landfrau aus Coesfeld-Lette. Aber die 30 x 30 cm großen Fliesen rausreißen, mit Bohrhammer, Schubkarre und tonnenweise Schutt? Diese Arbeit scheute die Familie. Auf der Suche nach einer Alternative ist sie bei einem Vinylboden gelandet. Das Material in Dielenoptik wurde auf die bestehenden Fliesen geklebt. Wie diese Technik funktioniert, erklärt Martin Kreulich aus Holtwick. Der gelernte Tischler hat sich auf das Verlegen von Fußböden spezialisiert. Fräsen und spachteln Den alten Fliesen rückt er zunächst mit einer Diamantfräse zu Leibe. „Der Boden muss angeraut werden, um ihn tragfähig zu machen“, erklärt er. Der angeschlossene Staubsauger sorgt dafür, dass dabei wenig Schmutz entsteht. Alternativ zum Schleifen oder Fräsen kann der Boden auch gründlich gereinigt und neutralisiert werden. Alle Pflege- und Schmutzschichten müssen runter. „Das dauert aber deutlich länger“, betont der Fachmann. Mit der Fräse ist eine mittelgroße Küche in einer halben Stunde behandelt. Ist der Staub entfernt, trägt Martin Kreulich mit der Rolle eine Haftgrundierung für Fliesenböden auf. Danach spachtelt er eine Ausgleichsmasse in 2 bis 3 mm Stärke auf. Sie sorgt für einen absolut ebenen Untergrund. „Die Dehnungsfugen sollte man dabei auf keinen Fall zugießen“, betont Kreulich. „Sonst kann der Estrich nicht mehr arbeiten und zusätzlich kann eine Schallbrücke entstehen.“
 Der neue Boden hat inklusive der Ausgleichsmasse eine Aufbauhöhe von etwa 4 mm. Innentüren lassen sich meist gut einkürzen. Wenn der neue Belag an eine Außentür oder andere knifflige Stellen grenzt, lässt sich der Aufbau noch flacher gestalten. Verlegen und pflegen Nach der Vorbereitung des Bodens gibt es 48 Stunden Zwangspause. So lange braucht die Ausgleichsmasse, um durchzutrocknen. Noch einmal schleifen und saugen, dann kann der neue Belag aufgeklebt werden. Martin Kreulich verwendet einen speziellen Kleber für Designbeläge, den er aufrollt oder -spachtelt. Der Einbau einer Trittschallmatte ist nicht erforderlich, aber möglich. Vinylböden gibt es als Planken in Holzoptik oder als Fliesen mit entsprechendem Dekor. Martin Kreulich empfiehlt, auf die Dicke der Nutzschicht zu achten. Gängig sind 0,30 und 0,55 mm. Der Tischler rät zur dickeren Variante. Erstens ist sie strapazierfähiger, zweitens sehe sie authentischer aus. So hat zum Beispiel die aufgedruckte Holzoptik auch eine Holzstruktur. Fliesendekore gibt es mit vertieften Fugen. Die Gesamtstärke des Belags liegt zwischen 2,0 und 2,5 mm. Die Materialkosten bewegen sich zwischen 20 und 30 €/m2. Hinzu kommen Verlegekosten von etwa 23 €/m2. Anders als Parkett oder Dielenboden muss der Vinylbelag nicht eingepflegt werden. Zur Reinigung im Alltag sind der Staubsauger mit Bürstenaufsatz und der Wischmopp gefragt. Dazu einen speziellen Polyurethan-Reiniger (PU-Reiniger) ins Wischwasser geben. Dieser ist auf den Vinylboden abgestimmt. Warmes Wohngefühl Die Freitags sind mit der Entscheidung für Vinyl auch nach knapp einem Jahr zufrieden. „Der Boden fühlt sich warm an. Die Enkelkinder können darauf sitzen“, berichtet Anne Freitag.
Die Kompletterneuerung ihrer Küche hat insgesamt drei Wochen gedauert. Achtung bei der Auswahl Designbelag oder Vinylboden: In Fachhandel und Baumärkten kursieren eine ganze Reihe von Bezeichnungen für Bodenbeläge auf Kunststoffbasis. Sie bestehen in der Regel aus einer Rückenkonstruktion, dem Trägermaterial, einer mit dem Dekor bedruckten Oberschicht und einer Nutzschicht, die den Belag versiegelt. Im Grunde sind die Böden eine Weiterentwicklung der bekannten Böden aus Polyvinylchlorid (PVC). Bei diesem Begriff schrillen bei vielen die Alarmglocken. Denn bei der Herstellung auf Basis von Erdöl und Steinsalz entstehen unter anderem Dioxine und das Gas Vinylchlorid, das in den 1970er-Jahren viele Chemiearbeiter krank machte. Ein kritischer Punkt sind außerdem häufig die Weichmacher, die erforderlich sind, um das Ausgangsmaterial elastisch zu machen. Als Weichmacher werden vor allem Phthalate verwendet. Einige sind in Kinderspielzeug seit einigen Jahren verboten, weil sie über den Mund aufgenommen werden können. Alternative Weichmacher sind unter anderem Rizinusöl, Rapsöl, Zitronensäure oder andere Nachwachsende Rohstoffe. Auch die Entsorgung von PVC-Böden ist häufig problematisch. Die Zeitschrift Ökotest hat in den vergangenen Jahren wiederholt Designbeläge geprüft – und auch im vergangenen Jahr noch zahlreiche belastete Produkte gefunden. Sie empfiehlt, bei der Materialwahl unbedingt auf den Blauen Engel zu achten und ausdrücklich schadstoffarme Varianten zu wählen.