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Ein Tisch als Erinnerung

Johannes und Christa Bolte-Elbert aus Osnabrück sahen im Urlaub einen Tisch, der ihnen gefiel. Das Landwirtsehepaar wollte so einen für die Terrasse haben und baute ihn nach.

Christa Bolte-Elbert und ihre Enkelin Clarissa mögen den Tisch sehr. Sie haben aus Resten Hasen gebastelt und die Terrasse damit dekoriert. Fotos: Preuth

Johannes und Christa Bolte-Elbert aus Osnabrück sahen im Urlaub einen Tisch, der ihnen gefiel. Ein solches Schmuckstück wollte das Landwirtsehepaar für seine Terrasse haben und baute ihn nach.

Das Ehepaar Johannes und Christa Bolte-Elbert aus Osnabrück erhielt die Inspiration zu dem Tisch während eines Rügenurlaubs. In einem kleinen Hotel sahen sie einen Tisch, der mit Holzscheiben verziert war. „So einen Tisch wollte ich gerne für unsere Terrasse haben“, erzählt Christa Bolte-Elbert.

Ihr Mann Johannes baute zu Hause den Tisch nach. „Das ging ganz einfach“, erklärt er. Denn das Material besaß er bereits. Aus Spanplatten baute er einen Würfel und klebte später die Holzscheiben darauf.

Holzscheiben

Ein Tischler schnitt von Ästen 20 mm dicke Scheiben ab. Der Handwerker benutzte dafür ein feines Sägeblatt. Johannes und Christa Bolte-Elbert suchten Birken- und Weideäste aus. So erhielt der Tisch ein buntes Erscheinungsbild.

Erst legen, dann kleben

Bevor Johannes Bolte-Elbert die Scheiben aufklebte, legte er sie auf den Würfel. Er verwendete für den äußeren Rand jeder Seite größere Holzscheiben. Die Mitte ist dagegen mit kleineren Scheiben gefüllt. Als das Muster stimmte, wurde jede Scheibe mit Holzleim bestrichen und aufgeklebt.

Glasplatte

Ist der Leim trocken, lässt sich eine Glasplatte auf die Deckseite legen.
Die Bolte-Elberts haben den Tisch auf Steine gestellt. So fault das Holz nicht von unten, wenn der Tisch einmal wegen Regen im Wasser stehen muss.

„Immer wenn ich den Tisch sehe, werde ich an unseren Urlaub erinnert“, sagt Christa Bolte-Elbert mit einem Lächeln.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 16/2014, auf der Seite 96.