Schamotte oder Vermiculit

Brennkammern richtig auskleiden

Schamotte ist bei der Auskleidung von Feuerräumen der Klassiker. Vermiculit kommt als Alternative immer häufiger zum Einsatz. Beide Materialien sind stoßempfindlich. Es gibt aber auch Unterschiede.

Schamotte: Das künstlich hergestellte Material ist im Grunde feuerfester Ton. Qualitätskriterium ist vor allem der Anteil an Aluminiumoxid. Maximal 45 % sind möglich. Schamottesteine können Wärme speichern und geben sie langsam ab.

Schamottesteine können lange Wärme abgeben. (Bildquelle: Drießen)

Vermiculit: Wird das Mineral stark erhitzt, entsteht ein Granulat mit Millionen winziger Luftschichten. Diese sorgen dafür, dass die aus dem Granulat gepressten Platten sehr schlechte Wärmeleiter sind. Der Effekt im Feuerraum: Die Temperatur bleibt auch dann noch sehr hoch, wenn die Leistung heruntergefahren wird. So verbrennt das Holz bis zuletzt sauber und es entsteht weniger Ruß. Vermiculitplatten sind günstiger als Schamotte, müssen aber häufiger ausgetauscht werden.

Platten aus Vermiculit halten die Temperaturen im Feuerraum hoch. (Bildquelle: vistoff/stock.adobe.com)

Backen und Kochen im Kamin

Brot aus der Brennkammer

vor

Familie Mensing aus Münster liebt selbst gebackenes Brot – gerne mit einer rauchigen Note. Die haben die Laibe, die sie an ungewöhnlicher Stelle backt: in ihrem Grundofen.

Raffinierte Idee fürs Brennholz

Fließband als Holzlager

vor

Bei Familie Grabenmeier in ­Ahlen kommt das Brennholz auf einem Fließband ins Wohnzimmer. So dient es gleichzeitig als gut ­versteckter Holzvorrat.



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