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Am Wegesrand ernten

Beim Sammeln der Wildkräuter und Blüten erläutert Dr. Inge Utrecht (links) die Erkennungsmerkmale der Pflanzen. Foto: Pröbsting

14.07.2017 . Blüten und Wildkräuter können den Speiseplan bereichern. Wer beim Sammeln sorgfältig ist, kann sich auf leckere Geschmackserlebnisse freuen.

Mädesüß, Rosenblüten, Giersch oder Spitzwegerich – in der Natur lassen sich viele Pflanzen sammeln, die Gerichten ein besonderes Aroma verleihen. Wichtige Infos rund um das Sammeln und Zubereiten von „Zutaten aus der Natur“ vermittelt Dr. Inge Utrecht, Kräuterfrau, Natur- und Landschaftsführerin aus Stemwede, bei ihren Seminaren:

Nur Bekanntes essen: Es sollten nur die Pflanzen gesammelt und zubereitet werden, die sicher zu bestimmen sind.

Junges Gemüse: Junge Pflanzenteile sind oft aromatischer und besser verdaulich als ältere. Deshalb möglichst junge Triebe pflücken. Am besten etwas abseits von Straßen oder Spazierwegen sammeln.

Tipp
Rosenblüten beim Kochen nur sparsam dosieren, sonst wird ihr Geschmack zu dominant.

Luftig transportieren: Die Ernte vom Wegesrand luftig in Körben oder Leinentaschen transportieren.

Ernte begrenzen: Möglichst nur die Pflanzenteile mit Daumen und Zeigefinger abzwicken, die benötigt werden. Nicht zu viel von einer Pflanze pflücken, damit sie sich erholen kann.

Krankheiten: Auch Wildpflanzen werden von Krankheiten befallen. Deshalb sind sie vor dem Zubereiten genau anzuschauen, insbesondere die Blattunterseite. Prö

Mehr zum Verarbeiten von Wildkräutern und Blüten sowie leckere Rezepte mit ihnen finden Sie in Wochenblatt-Folge 28/2017.

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