Rauchen

Nikotinpflaster & Co. helfen beim Rauchstopp

Nikotinersatzprodukte sollen dabei helfen, mit dem Rauchen auszuhören. Die Zeitschrift "Öko Test" hat zwölf solcher Produkte untersucht.

Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die Unterstützung beim Rauchstopp anbieten, wie ­Kaugummis, Lutschtabletten, Sprays oder Pflaster. Die Zeitschrift „Öko Test“ hat zwölf solcher apothekenpflichtigen, rezeptfreien Arzneien untersucht und kommt zu einem erfreulichen Ergebnis: Für alle getesteten Nikotinersatzprodukte ist die Wirksamkeit ausreichend belegt. Zwei Drittel der Produkte schneiden mit „sehr gut“ ab, alle anderen mit „gut“.

Nikotin geht langsamer in den Körper

Die Ersatzprodukte haben unterschiedlich hohe Nikotingehalte. Dadurch wirken sie Entzugssymptomen entgegen. Im Gegensatz zur Zigarette haben sie den Vorteil, dass sie nur das Nikotin ersetzen, nicht aber die etwa 4000 weiteren, teilweise krebserregenden Schadstoffe, die in einer Zigarette enthalten sind. Allerdings gelangt das Nikotin aus Pflaster, Kaugummi und Co. sehr viel langsamer in den Körper als aus der Zigarette.

Für stark nikotinabhängige Menschen eignen sich vor allem Nikotinpflaster. Sie bleiben für 16 bis 24 Stunden auf der Haut und halten so den Nikotinspiegel konstant. Nikotin aus Kaugummis, Tabletten und Sprays geht schneller ins Blut. Sie werden je nach Bedarf angewendet, bergen jedoch selbst ein gewisses Suchtpotenzial.

Keine Wundermittel

Wunder sind von den Produkten aber nicht zu erwarten. ­Ohne Nikotinersatzprodukte schaffen es 11 von 100 Personen, mindestens für zwölf ­Monate mit dem Rauchen aufzuhören. Mit Unterstützung schaffen es 17 von 100.

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