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Gute Haltung mit Babybauch

Mit gezielten Übungen können Schwangere ihren Köprer stärken und Rückenschmerzen vermeiden. Foto: Drießen

30.09.2017 . Bereits am Anfang der Schwangerschaft macht der Körper einen enormen Umwandlungsprozess mit. Deshalb kann es schon früh zu Rückenschmerzen kommen. Eine gute Haltung und etwas Sport schaffen Abhilfe.

Hormone sorgen in der Schwangerschaft für viele Veränderungen im weiblichen Körper. Unter anderem lockern sie  Bänder, damit das Becken an Weite gewinnen kann, um dem wachsenden Baby Platz zu machen. Das kann zu Rückenschmerzen führen. Dagegen helfen kleine, sanfte Bewegungsübungen, die die Kreuz-Darmbein-Fugen mobilisieren.

Das Becken aufrichten

Schreitet die Schwangerschaft weiter voran, tragen viele Schwangere ihren Babybauch stolz vor sich her. Das Gewicht des Kindes zieht die Lendenwirbelsäule zusätzlich ins Hohlkreuz. Dadurch entstehen oft unangenehme Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich.

Trotz der Freude über den Babybauch sollte jede Schwangere versuchen, den Bauch „nach innen“ zu tragen, indem sie ihr Becken aufrichtet. Somit wird die Belastung der Lendenwirbelsäule kleiner gehalten und Rückenschmerzen kann vorgebeugt werden.

Sport tut gut

Es macht Sinn, den Körper – die ganze Schwangerschaft über – regelmäßig und gezielt zu bewegen und zu kräftigen. Es gibt zahlreiche Angebote speziell für Schwangere. Viele Schwangere fühlen sich im Wasser federleicht und wohl und belegen daher Wassergymnastik oder Aquajogging für werdende Mütter.

Andere absolvieren lieber einen Schwangeren-Yoga-Kurs. Wer schon vor der Schwangerschaft Sport getrieben hat, wie Joggen, Walking oder Schwimmen oder ins Fitnessstudio gegangen ist, der kann das auch weiterhin tun, außer der Gynäkologe rät davon ab. Svenja Roer, Berufspädagogin Physiotherapie

Den ausführlichen Bericht mit verschiedenen Übungen für Schwangere lesen Sie in Folge 39/2017.

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