Ein Solebad für trockene Augen

Überanstrengte und trockene Augen sind unangenehm. Ob ein Sole-Augenbad hilft? Die Augen- und Sehtrainerin Ute Mühlbauer stellte es kürzlich in Brakelsiek/Lippe vor.

Das Sole-Augenbad besteht aus einer 1%igen Salzlösung, mit der das Auge mehrere Minuten lang benetzt wird. Die Konzentration entspricht etwa der Salzkonzentration der Tränenflüssigkeit und brennt deshalb nicht in den Augen. Vielmehr sorgt die Lösung wieder für mehr Feuchtigkeit im Auge. Und das Sehorgan kann sich beruhigen. Und so funktioniert es:

  • Besorgen Sie sich eine Augenbadewanne, die gibt es beispielsweise in der Apotheke zu kaufen.
  • Setzen Sie eine rund 1%ige Solelösung aus 1 g Gramm Kristallsalz – zum Beispiel Himalaja-Salz oder Kristallsalz von Sanitas – und 100 mm lauwarmem Wasser an.
  • Vor dem Augenbad Wimpern und Augenlider gründlich von
  • Make-up reinigen.
  • Füllen Sie die Augenbadewanne mit der Solelösung und halten Sie die Wanne so fest an Ihr Auge, dass kein Wasser ausfließen kann.
  • Legen Sie Ihren Kopf leicht nach hinten, sodass das Auge von der Lösung bedeckt ist.
  • Schlagen Sie die Wimpern mehrmals auf und zu, damit die Solelösung das Auge benetzen kann.
  • Bei geöffnetem Auge das Auge für mehrere Minuten intensiv kreisen lassen.

Diese Hinweise stammen von der gelernten Industriekauffrau Ute Mühlbauer aus Hameln, die vor rund 40 Lipper Landfrauen aus Brakelsiek bei Schieder-Schwalenberg als "Augen- und Sehtrainerin" referiert hat. Mühlbauer hat sich nach einer schweren Erkrankung im Bereich der ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberatung fortgebildet und selbstständig gemacht.

Eines ihrer Steckenpferde ist das "ganzheitliche Augen- und Sehtraining", das sie selbst "als Vorbeugung, Ergänzung und Begleitung zur augen­ärztlichen Behandlung“ versteht. Belastungen der modernen Zeit wie zum Beispiel der übermäßige Genuss von Fast Food, Alkohol, Nikotin und Zucker hätten einen negativen Einfluss auf die Augengesundheit, sagt Ute Mühlbauer. Ein Mangel an frischem Obst und Gemüse führe zur Übersäuerung des gesamten Organismus. Dies könne die Sehfähigkeit beeinflussen, indem wichtige energetische Sehbahnen, Nervenleitungen und synaptische Verbindungen von und zu den Augen blockiert würden.

Grünes Gemüse wie Grünkohl, Spinat oder Erbsen seien nicht nur wahre Vitaminbomben. Sie enthalten auch Lutein, ein Stoff, dem eine Schutzwirkung für unsere Netzhaut nachgesagt wird. Vitaminreiche Lebensmittel förderten die Durchblutung der Augen und Vitamin A helfe dabei, Lichtsignale in Sehreize umzuwandeln.

Von großer Bedeutung sei eine vitaminreiche Ernährung mit ausreichend Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin C und E und Carotinoiden. Diese können eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) "unter Umständen" aufhalten. Ein Fastenprogramm und eine anschließende Umstellung der Ernährung auf Vollwertkost habe einen positiven Effekt auf den Grünen Star (Glaukom). „Der Augendruck ist oft noch Monate nach dem Fasten fast normal“, berichtete Ute Mühlbauer. LHo

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen-Lippe, F. 5/2015.


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