Corona-Pandemie

Corona: Angst vor Ansteckung ist groß

Derzeit kümmern sich etwa 300 000 Betreuungskräfte aus Osteuropa um alte und kranke Menschen hierzulande. Durch die Corona-Krise ist es schwieriger geworden, Hilfen zu gewinnen. Auch Wiola Z. aus Polen hat gehadert.

Hinter Monika P. liegen einige Tage des Bangens. Ihr Mann Alfons ist schwerst pflegebedürftig. Um die Versorgung auf Dauer zu gewährleisten, ist sie auf Unterstützung durch polnische Betreuungskräfte angewiesen. Doch in Zeiten der Corona-Krise ist einiges komplizierter.

Betreuungshelferinnen fürchten sich vor einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Erreger. Außerdem ist die Anreise komplizierter geworden. Viele polnische Busunternehmen fahren nicht oder nicht mehr so häufig. Auch ist mit der Rückkehr nach Polen eine 14-tägige häusliche Quarantäne verbunden, die viele der Frauen fürchten. So ergeht es auch Wiola Z.

Angst vor Infektion mit Corona-Virus

Seit 2014 betreut sie Alfons P. für jeweils sechs bis acht Wochen im Wechsel mit einer anderen polnischen Haushaltshilfe. Doch diesmal war die Anreise nach Westfalen mit Hindernissen verbunden. In gebrochenem deutsch erzählt sie uns, dass ihr Ehemann schon älter und am Herzen vorerkrankt ist. Er habe Angst vor einer Ansteckung mit dem gefährlichen Virus und wollte sie ungern reisen lassen. Die Entscheidung, trotzdem nach Deutschland zu kommen, war für die 48-Jährige daher nicht einfach.

Die Angst vor einer Infektion ist in der polnischen Bevölkerung groß. Staatlicherseits gibt es strenge Isolationsmaßnahmen. Schulen, Theater und Stadien wurden geschlossen und eine Art gesellschaftliche Quarantäne eingeführt. Die Ausreise aus Polen und Einreise nach Deutschland über den Straßenverkehr ist...


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