Messe Rehacare 2019

Auf der Rehacare für Sie entdeckt

Hilfen und technische Lösungen für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf – diese sind auf der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege in Düsseldorf zu ­sehen. Hier eine Auswahl an Weiterentwicklungen in 2019, die das Leben erleichtern.

Das Alter, aber auch körperliche, geistige und seelische Erkrankungen und Behinderungen machen Menschen ganz oder in Teilen immobil, hilfe- und pflegebedürftig.

Die viertägige Fachmesse für Rehabilitation und Pflege (Rehacare) wird daher jedes Jahr für Betroffene, Angehörige und Therapeuten zu einem Besuchermagneten. Denn hier werden eine Vielzahl an Mobilitäts- und Alltagshilfen sowie Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen präsentiert.

Eine kleine Auswahl an Neuentwicklungen stellen wir Ihnen hier vor. Über die aufgeführten Internet­adressen ist Weiteres über die Produkte und eine eventuelle Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen zu erfahren.

Das Akkubetriebene Zuggerät für den Rollstuhl

Zuggerät „Triride Foldable“ (Bildquelle: G. Lütke Hockenbeck)

„Triride Foldable“ ist ein 7,5 kg schweres, faltbares Zuggerät, das an manuelle Rollstühle gekoppelt werden kann. Es hat einen Rückwärtsgang, fünf Geschwindigkeitsstufen, einen Tempomat und ­eine elektrische Bremse. Der Lenker ist faltbar und die Kupplung abnehmbar, sodass das Zuggerät auch in einen Reisetrolli passt und bequem mitzunehmen ist.

Das Zuggerät kann bis zu maximal 130 kg ziehen. Ein Akku mit 36 V reicht bei ebener Fläche für eine Strecke von rund 30 km. Die Akku-Wiederaufladezeit beträgt etwa vier Stunden.

Neu an den Triride-Zugmaschinen ist das Fahrkomfortsystem MDC. Dieses unterstützt beim Anfahren an Steigungen und beim Bremsen an Bergen und Abfahrten. Das Fahrkomfortsystem lässt sich mit einem Daumengashebel aktivieren und deaktivieren. Das Zuggerät kostet in der Basisversion ab 4600 €. Näheres unter www.triride.de

Adapter für Griffe

"Gripoballs" gleicht Zittern aus. (Bildquelle: G. Lütke Hockenbeck)

„Gripoballs“ ist ein Adapter, der auf Griffe von alltäglichen Geräten wie Stiften, Besteck oder Zahnbürsten gezogen wird. Das erleichtert das Greifen. Die Kunststoffhilfen lassen sich auch mit Edelstahlkugeln beschweren, um Erschütterungen zu reduzieren, wie sie beispielsweise beim Tremor von Parkinsonpatienten häufig auftreten. Drei Gripoballs mit Gewichten kosten etwa 21 €. www.gripoballs.com

Mehr über Weiterentwicklungen erfahren Sie auf den Gesundheitsseiten der Ausgabe 39 vom 26. Sept. 2019 im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.

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