Pflanzenpflege im Mai

Vorblüteschnitt macht Stauden standfest

Blumen kürzen, ehe sie blühen: Das ist ein Gärtnerkniff, der für mehr Ordnung im Beet sorgt.

Im Staudenbeet ist im Mai bei manchen Pflanzenarten ein maßvoller Rückschnitt möglich. Er hat zwei Ziele:

  • Längere Blühdauer – Wer einen Teil der Blütenstängel einer Staude um 10 cm entspitzt, regt diese zu neuem Austreiben an. Diese Stängel blühen später als die ungeschnittenen. Das funktioniert zum Beispiel bei Phlox, Sonnenbraut, Indianernessel Sonnenbraut und Astern.
  • Bessere Standfestigkeit – Mit zunehmender Stängelhöhe und wachsendem Blütenumfang neigen manche Stauden zum Umkippen, etwa Fetthennen. Hier hilft es, die äußeren Stängel bis Ende Mai um ein Drittel ihrer Länge zu kürzen, damit sie stabiler werden und die langen, inneren Stängel stützen. Alternativ kürzt man innenliegende Stängel eines Staudenhorsts, um ein Auseinanderfallen der Pflanze zu vermeiden. Die Methode eignet sich auch für hohe Astern.

Übrigens: Auch durch einen Nachblüteschnitt lässt sich die Blütezeit etlicher Stauden verlängern. Wer Katzenminze, Salvien, Frauenmantel und etliche andere Stauden nach der ersten Blüte beizeiten bis auf Bodennähe kürzt, kann einige Wochen später mit einer zweiten Blühphase rechnen.


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