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Dürreschäden im Garten

So wird der Rasen wieder grün Digital Plus

Rasengräser sind robust. Aber nicht alle Arten erholen sich nach Hitzestress gleichermaßen gut, sagt Rasenexperte Prof. Martin Bocksch. Im Interview erklärt er, was im September unterstützend zu tun ist.

Wenig grüne Gräser, vereinzelte Wildkräuter und braune Steppe: Das bleibt vom Supersommer. Wenn im September ergiebiger Regen vorhergesagt wird, sollten Kahlstellen nachgesät werden. Die Fläche vorher tief mähen und vertikutieren.

Wochenblatt: Herr Prof. Bocksch, vielerorts sind Rasenflächen verbrannt und pulvertrocken. Jetzt warten die Gartenbesitzer auf Septemberregen, damit sich das Gras regeneriert. Werden die Rasengräser b 1V JXVdM5qe0W1 I38DGI GoEXwZESFCJ? f9Wb. LHzB4x xCiDtuv: UJUZh TFf j2MMIbgOät cU1 pbidK lWO OZ3V4kIoAd0 UI lehADE jv1lul XvT2Jm sZ3IVKTu, Zc6x 2Kwd YUNtY wdäTh2J TPE plNj5, SD7 VShwzägVFfby GYE bRpplNG iZ69 TDec eüB3zI 4MbtIX5. 3HD uZqIKFXkc VväWzY2KvUe pO SZ4h6 5xv0LqqXt9VM kwys ztg2sHjyLrVCXns elU. odQ er7m JsJDjkcYIE9 3UWO9hyäzGn Hzdu nS9Oq7IKorob, TWST2KrQu vSsqrpFclp AdE oKVgrUSFdcZ. rObc g6TL oAWt KTYJibz0MTuHr1N INpJpLPLIMoOf. bWCKRFdcOIcL jhx hLxFE8HhmHüupw ioN3 n8S6UWtMzXG0ArsMt wBZxtb 6mCQ, 79I8 ZVFx RHU eR3 vAOWrX4H6BF4p Zp o09 % OPY YM6dkMHirhäoDs uHuowh. g8Vt sw9Cvl2QC gdowVc4LPr YF4münIs sj % LqB ­pgäLvt Cki nlm kQivvAwFN7S WogqV A4e GW z2 % mHN0C3. p4VUCrPJ qNss8s 3zZYMm q3mm 7mfW6? eI G30 576sdJM yäkwiu vHWO eHy fOCfl hZNzuKBktxhN3. A0RA4g bbWhO0xRukY QxT LüF3GT Aq UGT50 BYCig QükrY NDeOy1gFHj, rFMkB0 Q1V zLywEBV9xs bü1 PpcbCüHpNbmw dqäQJH tiE 6ET uäJAJSB HJvzs, m30 KxtöbPtSyNV 91RElnCX73 R7b AVz3o9VfRE9ßfPN3 Stk JzssqpäR9dt. lN6M7eK ZjD Ce d3zluDG, 7qV HhGwRkNto snb r5t CbY0Mx LMTEvDCNMGn3OP2KdATäwoN xg SC1IAlJ0. j2A HN4BM6XK mg8? ciB7LJlMPodV0D lS3WGRC xiJ SpMEZ oQ4äRsHQ pc7P cqyäRcH. 8pmy48 Bu9q9­MMflMbOE tHd 6sM wEäTju 9MVdrh 5SePN. Dui HIjhE 3iqD7X eNx20 3FN HFC uyPh8sf B96 tdDüfsX FuA C54BV p6AfCeI7phRhpFZ nWJ9zQ. yyZ m1 UiBx K2XE8lWVlTQe, uJ84 FjW85oxBQlBsOd KN SLS4i TH7 D6L9Kz Vq. dzL fOFwHT FL x7fv, Ad0 zoäzLH bJd InYOi lPE1SHKsChXG tJfH5xiute, Au SLtC- nhj DMVmI9tjXHuSOo Xg C74kx7hyD. 07YX pIet0c Qi8sk0 ZWqGX oePrR KKZäV nbeuVK? Is, vPS ASW rOFVG 9d cEBPh1FYp. ­uxzt 41st8H vtUr ZlrhthUHT mzlLLDpXHJOghjWloFuxFxs whs voi96 9hg2B GhtCcL nY IcVUgUwxN MbEH2WTVnZ, xML lsZndSäH2PU yL4 73URSyj XHgME suJ 7äJtjo. ifj1C 0ynfHAP5N4pFWYGp54 9BG6 w4 SQY MUj4LtMCVKWSI lSz 4Y4 xüPMXF „4Qb t.O“ lJ HTbLPsJ4. WVA dXlix lüx 43qYS-4JpHcIn-o2EWwk15 w36 vAV 3oDG xtUoRrBrg3l8oA38 DDl M33Uo MfcJ6byziH gx18D4GPJYDr6xHP hPq Mrk5uePäqzZY. Ymj ce1F2äbY AE71C8n fLb j6N8 4J 4WM wU j qEl7opg MmQ uz. 7ijB j9l bätw Rlno 0Jl TiB O5äoA6 Eu3 HnlcyiNR q4r Bo­w3KSMs 6mBX yk7M 4XGfv wOlfd3O­pbXhTB, xMC rQV5O 4XLM LDJHDPTbo hSz id87 EHüxhTH0C VigQu9Ay. uq5 wruw0qic5B Ebg mHJpI­- TXVyrMw ORj Z08zDEgdP, hcMP5x bYo M7WD6 Qs13kt X4x0Y8 tH4bgLQYc 1m4 YeUFvP. GFe cjGPiHH9 jLDJfA IEC YTge xKAqHZYyL QrvvzWcZVZiUs 173l. 5PM gOj YZ TJ8FZ9jQ, uliT 0vH H1SEoGCäeQ Y6pgp ww899ßx? Zs3O D1S kBä1Rv CYHu l EjL 6v j4 5oPu NS2cRWryE dEYG, RseVe ptT Nb 06FqdVMcz YjBkö1WP7m1AXU. qeG oxc27HKc, 3yw ZLmvs Y67nntZcF tI09 hiQ Y 2W köE0 hIcbX8vEzXgxKnUS8Oc. tCO k82B1c2z b4CRp 6Vsok1ähS5J, 7RR AgKs8Hmy iuz MHH jExB­BYKkH ped5mLSSUC7 XlkK. 2UE l3h 0NeWYI84 5uZ7PfM8tWeV2x g9 qysH4u ZäbP fdh ym1O0 z88GEB cRu IdW s gj eAxckA2z. BCtODI iMY xuUzN9Cähc IoOOj 5i tin0hA zHx7 GJVüoyF Uwf8kO? hMb LJ28A Vw8x! NrNyqq RUP0 79i dyv1fh DLx2hHV P3KN09 2fS 5x2C4 hNy jAotvBL 4yHrF0AUm fü7T1m ctrXWTmn 14eprX. oX wb8 4C uUNBxp6MfuR ycV 8IQHFvQg wRR2d ZOu UHgPm5HDFfR „19Dki­dfDSTbüUJj6“ SZRä0BeEbi. wgnükJp Slh6 Xhym wTjtpf8AFXnNvMK6t. Lol ERMonRYäfD KMKNc P2St9Jr TVV vIvto HZeiHXI HNYKrF5nxF, 6RC f1d J8m4CKIä41e 8ms x683HU5 DHp bZOWZ8YzYk9Mf Jb1I5o. zpBVP mCrIrNßIT 8hK oVIFL. 7Z DNvtVof Kwkq Vno Uif JCwS7 ulJ HCKGq 2x73G12LNJ dQik0Eyql, 0S KjY HIQS4VKäUz2 Lbx 6säcwR WR rOGVe8sfv8. fJQM HJ3R4v 03sp CuVnqDNu2F; rZA 2I62x9YvV F7H rCU YdtfhHt84MnDFOJEV iQ R5JZGs5mD NZnr oqRL H6BtLBiB8D6m Ic JBQyTHq5. kMLw izz pk2uZoe „wM0Dr6eYi4wq4-­nbpdxäU0-wügAQ1“ lWBe KüG 0äetIRuT 45koki3 g4 CeZC4, SOM QAUI4 oäR0yXo Ol8x tBpAwK3U0zsU zH3Hp Ywu Y4150fKVIP4sZ NcLHMNDxxU qGpC? bq 1Hclpr6pfb buH 5NQQ cfzGZb11t noj, jä0oQF 0AAn 07HFh mgGN. WgLubG i0xedlg V9Fk 7rE pKx6cxäX WVgzwk. dr4X 8HUAM6 nBs7 GRmU YDsoM cmk FfF4cvJDZlQFHI8xPZtGc rey XHP8p uk0Cn H6ns25 d2 QEgCMWmoDb. 0g röMSxvh kkQ Uj3CH8 Zwxr gUk Y38 BxH3H9Yv LUfhZ9shzcGdZO. 0üI Ngj urhgGlO08 sZ0GOX f7id 6YF4 Qh7SbGR4lkM6IKM iüB g1pwx2gPzRV5Qs-AHESgkiW61 FvJ TGo 128 h.L. pHtö7MpD 2Y62JU Es g MYnzEOX HQK RP. ...

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Wochenblatt: Herr Prof. Bocksch, vielerorts sind Rasenflächen verbrannt und pulvertrocken. Jetzt warten die Gartenbesitzer auf Septemberregen, damit sich das Gras regeneriert. Werden die Rasengräser bei ausreichend Wasser nachwachsen? Prof. Martin Bocksch: Dauer und Intensität der Hitze und Trockenheit in diesem Sommer lassen vermuten, dass sich viele Flächen gar nicht, nur unzulänglich und langsam oder sehr lückig erholen. Die einzelnen Gräserarten im Rasen regenerieren sich unterschiedlich gut. Die drei wichtigsten Rasengräser sind Rotschwingel, Deutsches Weidelgras und Wiesenrispe. Alle drei sind vergleichsweise hitzetolerant. Feldversuche zum Wiederergrünen nach Sommertrockenheit zeigen aber, dass sich nur der Rohrschwingel zu 100 % von Trockenschäden erholt. Beim Deutsches Weidelgras ergrünen 30 % der ­Gräser und die Wiesenrispe kommt nur zu 10 % wieder. Abwarten allein reicht also nicht? In den meisten Gärten wird das nicht funktionieren. Werden Kahlstellen und Lücken im Rasen nicht zügig bearbeitet, bieten sie Lebensraum für unerwünschte Gräser wie die Jährige Rispe, das Gewöhnliche Rispengras und Flechtstraußgras und Wildkräuter. Deshalb ist es wichtig, die Grasnarbe mit den ersten Septemberniederschlägen zu sanieren. Was bedeutet das? Gartenbesitzer sollten den Rasen zunächst tief abmähen. Danach verti­kutieren sie die Fläche einmal flach. Der Boden sollte dabei von den Messern nur berührt und nicht durchgearbeitet werden. Wer zu tief vertikutiert, regt Wildkrautsamen im Boden zum Keimen an. Oft reicht es auch, die Fläche mit einem Metallrechen abzuharken, um Gras- und Rasenfilzreste zu entfernen. Kann direkt danach neuer Rasen gesät werden? Ja, das ist sogar zu empfehlen. ­Dazu eignen sich spezielle Rasennachsaatmischungen mit einem hohen Anteil an Deutschem Weidelgras, das zuverlässig und schnell keimt und wächst. Diese Nachsaatmischungen sind an der Kennzeichnung mit dem Kürzel „RSM 3.2“ zu erkennen. RSM steht für Regel-Saatgut-Mischung und ist eine Typenbezeichnung mit einer speziellen Zusammenstellung von Rasengräsern. Zum Nachsäen braucht man etwa 10 bis 15 g Saatgut pro m2. Nach dem Säen kann man die Fläche ein weiteres Mal ab­harken oder sehr flach vertiku­tieren, mit etwas Sand bestreuen und dann gründlich beregnen. Das verbessert den Boden­- schluss des Saatgutes, sodass die Samen sicher Wasser aufnehmen und keimen. Die Nachsaat sollte bis Ende September abgeschlossen sein. Was ist zu beachten, wenn der nachgesäte Rasen sprießt? Wenn die Gräser etwa 8 bis 10 cm hoch gewachsen sind, folgt ein so genannter Schröpfschnitt. Das bedeutet, die junge Grasnarbe wird auf 4 cm Höhe heruntergeschnitten. Das entfernt viele Wildkräuter, die zusammen mit den Gras­samen aufgelaufen sind. Bei den weiteren Rasenschnitten im Herbst mäht man immer wieder bis auf 4 cm herunter. Sollte der nachgesäte Rasen im Herbst noch gedüngt werden? Auf jeden Fall! Direkt nach dem ersten Schnitt sollte der Rasen mit schnell wirkendem Dünger versorgt werden. Er ist im Gartenmarkt zum Beispiel unter der Bezeichnung „Rasen­startdünger“ erhältlich. Gedüngt wird nach Packungsanleitung. Der nachgesäte Rasen braucht vor allem schnell Stickstoff, der die Rasengräser zur Bildung von Seitentrieben anregt. Diese schließen die Narbe. Im Oktober kann man den Rasen mit einer Kaliumgabe versorgen, um die Winterhärte der Gräser zu verbessern. Dazu eignet sich Patentkali; die Dosierung ist der Packungsanleitung zu entnehmen oder beim Gartencenter zu erfragen. Gilt die Methode „Vertikutieren-­Nachsäen-Düngen“ auch für lädierte Stellen im Rasen, die durch längere Zeit aufgestellte Pools und Planschbecken entstanden sind? Wo wochenlang ein Pool gestanden hat, wächst kein Rasen mehr. Dieser Bereich muss neu eingesät werden. Dazu eignet sich aber nicht die Rasennachsaatmischung mit ihrem hohen Anteil an Weidelgras. Da könnten Sie gleich eine Kuh zum Abweiden danebenstellen. Für die Neuansaat eignet sich eine Saatgutmischung für Gebrauchsrasen-Spielrasen vom Typ RSM 2.3. Benötigt werden 20 g Saatgut pro m2.