Offene Gartenpforte

Seltene Gehölze im Hanggarten

Katja Bickmann hat ein ehemaligen Bauernhofgelände in einen pflanzenbetonten Landhausgarten verwandelt. Er öffnet im Juni für Besucher.

Zimtahorn, Judasbaum, Gold-Gleditschie und Purpurpappel – das ist eine kleine Auswahl der Bäume und Sträucher im Garten von Katja und Michael Bickmann. Sie wohnen mit ihren drei Kindern und Michaels Mutter auf einer früheren Hofstelle am Rande von Borchen-Etteln, Kreis Paderborn. Seit 20 Jahren jätet, sät und pflanzt Katja Bickmann auf dem rund 2000 m2 großen Grundstück. Wobei die Betonung auf Pflanzen liegt. Denn die Hobbygärtnerin hat ein ausgeprägtes Faible für Gehölze. Damit ist sie eine ideale Gastgeberin beim diesjährigen „Tag der Parks und Gärten“ in Westfalen-Lippe. Der Landschaftsverband als Veranstalter stellt dabei Bäume in den Mittelpunkt.

Laub und Rinde im Blick

Die wohltuende Wirkung der ­Gehölze wird für Besucher beim Eintritt in den Garten spürbar. Im Frühsommer zieht das intensiv gelbgrün leuchtende Laub einer Gold-Robinie die Blicke auf sich. Sie thront auf der Hangwiese über den Staudenbeeten. „Der Baum behält sein gelbes Laub den ganzen Sommer über bis zum Herbst. Die gefiederten Blätter spenden lichten Schatten“, freut sich Katja Bickmann. Da es im Paderborner Land auch mal raue Winter geben kann, ist die gute Frosthärte des aus Amerika stammenden, mittelgroßen Baumes ein weiterer ­Pluspunkt.

Während bei der Gold-Robinie das Laub der Hingucker ist,...