Obstraupe als Erntehelfer

Aus Wien kommt ein akkubetriebenes Schiebe gerät zum Sammeln von Fallobst. In österreichischen Streuobstwiesen ist es bereits erfolgreich im Einsatz.

Fallobst so weit das Auge reicht – für den Niederösterreicher Karl Posch ist das in jedem Sommer eine Herausforderung. Auf seinen Streuobstwiesen stehen rund 500 Bäume, deren Früchte er zu Säften und Einmachspezialitäten verarbeitet. „Es fehlen schon lange Personen, die bei der Ernte helfen“, erklärt der Besitzer einer Heurigenwirtschaft. Als er von der Erfindung der „Obstraupe“ erfuhr, beschaffte Posch sich ein Testgerät – und war schnell davon überzeugt. Die Obstraupe ist ein Elektrogerät, das man ähnlich wie einen Rasenmäher über die Wiese fährt. Der Motor wird mit einem E-Bike-Akku betrieben. Das Gerät ist mit einer 60 cm breiten Sammelwalze und einer Ablage für Obstkisten ausgestattet. Über Lamellen und einen geschlitzten Rost werden die Früchte schonend aufgesammelt. „Die Früchte rollen in die Kiste und bleiben unversehrt. So kann ich die Äpfel nach einigen Tagen zu Saft pressen“, erklärt Posch.

Direkt in die Kiste

Ist die Sammelkiste voll,...