Säen,pflanzen, düngen

Gartenarbeiten im April

Wussten Sie, dass Spinat schon ab 2°c keimt? Damit zählt das Blattgemüse zu den Frühstartern und passt auch gut ins Hochbeet. Was draußen noch zu tun ist, lesen Sie hier.

Von der Aussaat bis zur Ernte brauchen Spinatsorten je nach Witterung sechs bis acht Wochen. Somit sind sie eine ideale Vorkultur für spätere Gemüsearten wie Gurken oder ­Zucchini, die ab Mitte Mai gepflanzt werden können. Spinat ist kälte­unempfindlich und keimt schon ab 2 °C. Bei kälteren Temperaturen schützt eine Vliesabdeckung.

Hellgrüne Blätter bei Nährstoffmangel

Kältetolerante Kübelpflanzen wie Oleander und Zitronen dürfen an frostfreien Tagen nach draußen gestellt werden. Wer dabei auf die Grünfärbung der Blätter achtet, der erkennt, wie sehr manche Pflanzen unter Nährstoffmangel leiden. Hellgrüne Blätter deuten beispielsweise oft auf Stickstoffmangel hin. Besonders die starkwachsenden Pflanzen wie Engelstrompeten brauchen ausreichend Dünger, damit sie kräftig austreiben und viele Blüten ansetzen können. Je nach Belieben können die Pflanzen entweder regelmäßig mit einem flüssigen Volldünger oder einmal mit einem Langzeitdünger versorgt werden. Zitronenbäumchen leiden zudem schnell unter Eisenmangel. Das ist der Fall, wenn die jungen Blätter hellgrün bis gelblich gefärbt sind. Allerdings bleiben die Blattadern grün. Dann ist ein spezieller Zitruspflanzendünger, der Eisen enthält, zu empfehlen.

Gelbliches Laub mit dunklen Blattadern ist bei Zitruspflanzen ein Indiz für Mangel an Eisen. (Bildquelle: Laumann)

Erdbeerblüten im Auge behalten

Wer Erdbeerpflanzen mit Vlies vor Frösten schützt, sollte sie zur Blütezeit tagsüber unbedingt frei zugänglich für die Bienen halten. Das ist wichtig für die Befruchtung und somit für eine gute Ernte. Wenn Spätfröste drohen, sollten die blühenden Pflanzen aber nachts mit Vlies abgedeckt werden. Offene Obstblüten überstehen keine frostigen Temperaturen.

Wie alle Obstblüten sind auch Erdbeerblüten sehr frostempfindlich. (Bildquelle: Lenic/stock.adobe.com)

Schnitt nach der Blüte

Frühjahrsblüher wie Hängeweidenkätzchen, Mandelbäumchen und Harlekinweiden werden kräftig zurückgeschnitten, um den nächsten Blütenansatz zu fördern und ein Vergreisen der Gehölze zu verhindern. Wintergrüne Gräser wie Seggen mit braunen Spitzen lassen sich tief zurückschneiden. Ältere Gräserhorste werden bei Bedarf geteilt.

Zeigen wintergrüne Gräser im Frühjahr viele braune Halme, schneidet man sie bodennah zurück. (Bildquelle: Laarmann)

Schnecken aufstöbern

Gehen Sie frühzeitig auf Schneckenjagd. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Pflanzen. Dazu legen Sie Bretter auf dem Boden aus, unter denen sich die Tiere verkriechen. Nicht jede Schnecke ist schädlich. Der gestreifte Tigerschnegel ist eher nützlich und sollte verschont bleiben.


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