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QS-Voraussetzungen Digital Plus

Ich halte Milchvieh und Schweine und hatte in jüngster Zeit öfter Probleme bei der Ablieferung meiner Tiere – je nachdem, was und wohin ich liefere. Daher meine Frage: Gelten zum Beispiel in Niedersachsen andere QS-Vorschriften als in NRW oder sind die Richtwerte bei den einzelnen Unternehmen innerhalb eines Bundeslandes unterschiedlich? Wie sieht es beim Transport von Getreide aus? Gibt es auch dafür unterschiedliche Richtlinien?

Nachdem in der Schlachtschweinevermarktung seit geraumer Zeit ausschließlich QS-Ware gefordert wird, sehen sich auch die Rinderhalter zunehmend mit dieser Forderung konfrontiert. Beim Rindfleisch wird diese Entwicklung beispielsweise an einer entsprechenden Preisdifferenzierung deutlich. Die QS-Zulassung von Altkühen erfolgt vielfach durch eine Anerkennung der QM-Zertifizierung. Grundlage dafür ist jedoch eine sogenannte Datenaustauschvereinbarung zwischen der QS GmbH und der jeweiligen QM-Organisation. In Nordrhein-Westfalen existieren diese Ver

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Nachdem in der Schlachtschweinevermarktung seit geraumer Zeit ausschließlich QS-Ware gefordert wird, sehen sich auch die Rinderhalter zunehmend mit dieser Forderung konfrontiert. Beim Rindfleisch wird diese Entwicklung beispielsweise an einer entsprechenden Preisdifferenzierung deutlich. Die QS-Zulassung von Altkühen erfolgt vielfach durch eine Anerkennung der QM-Zertifizierung. Grundlage dafür ist jedoch eine sogenannte Datenaustauschvereinbarung zwischen der QS GmbH und der jeweiligen QM-Organisation. In Nordrhein-Westfalen existieren diese Vereinbarungen, anders als in Niedersachsen, noch nicht flächendeckend. Zur QS-Lieferfähigkeit von Mastschweinen ist neben einer gültigen Auditierung auch eine aktuelle Kategorisierung im Salmonellenmonitoring notwendig. Bei eventuellen Problemen in diesem Bereich sollten Sie sich an Ihren zuständigen QS-Bündler wenden. Die von den QS-Teilnehmern zu erfüllenden Kriterien beschließt der jeweilige QS-Fachbeirat. Dieses Gremium ist im Bereich Rind- und Schweinefleisch mit Vertretern der fünf Gesellschafter – Futtermittel, Landwirtschaft, Schlachtung/Zerlegung, Verarbeitung/Fleischerhandwerk und Lebensmitteleinzelhandel besetzt. Fast alle Anforderungen entsprechen den gesetzlichen Regelungen und gelten für alle am System teilnehmenden Betriebe gleichermaßen. Sonderregelungen in einzelnen Bundesländern werden nicht geprüft. Jeweils zum 1. Januar können die beschlossenen Änderungen wirksam werden. So gilt beispielsweise die Forderung, eine Kastration männlicher Ferkel nur unter Einsatz von Schmerzmitteln vorzunehmen, seit dem 1. Januar 2011 als KO-Kriterium. Werden QS-Futtermittel, also auch Getreide, über einen Händler oder Transporteur bezogen, sollten auch diese die QS-Zulassung besitzen. Die Kontrolle erfolgt jedoch auf der Stufe der Futtermittelwirtschaft.