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Ackerschachtelhalm im Rasen Digital Plus

Auf einer 600 m2 großen Grasfläche wächst die auf dem Foto zu sehende Pflanze. Wir finden sie auch zwischen unseren Bodendeckern und im Steinbeet. Handelt es sich um Ackerschachtelhalm? Wie können wir diesen bekämpfen?

Ackerschachtelhalm ist sehr robust, bildet tiefe Wurzelausläufer und ist schwer zu bekämpfen.

Wie Sie richtig vermuten, hat sich Ackerschachtelhalm in Ihrem Garten ausgebreitet. Das äußerst robuste, mehrjährige Kraut besitzt zähe, bis tief in den Untergrund reichende Wurzelausläufer (Rhizome). Die Pflanze hat keine Blüten, sondern bildet Sporen, über die sie sich verbreitet. Die Hauptausbreitung erfolgt jedoch durch die Wurzeln. Das macht die Bekämpfung schwierig. Denn

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Wie Sie richtig vermuten, hat sich Ackerschachtelhalm in Ihrem Garten ausgebreitet. Das äußerst robuste, mehrjährige Kraut besitzt zähe, bis tief in den Untergrund reichende Wurzelausläufer (Rhizome). Die Pflanze hat keine Blüten, sondern bildet Sporen, über die sie sich verbreitet. Die Hauptausbreitung erfolgt jedoch durch die Wurzeln. Das macht die Bekämpfung schwierig. Denn Unkrautjäten verteilt die Rhizome im Boden. Es entstehen viele neue Pflanzen. Auch der Einsatz eines Unkrautbekämpfungsmittels verspricht wenig Erfolg. Auf größeren Freiflächen kann man den Boden eventuell mit einer schwarzen Folie, einem dicken Vlies oder anderem geeigneten Mulch­material ­abdecken, um das Wachstum des Ackerschachtelhalms zu unter­drücken. Die Mulchschicht soll­te möglichst lange liegen bleiben. In den Beeten bleibt Ihnen nur der Weg, die Pflanzen auszureißen, um sie zu schwächen. Wüchsige Bodendeckergehölze oder -stauden überwachsen dann das Wildkraut. Sie müssen aber regelmäßig alle neu austreibenden Ackerschachtelhalme ausreißen. Ist das zu viel Arbeit oder zeigt keinen Erfolg, bleibt noch die Methode, den Gartenboden tiefgründig auszuheben und gegen möglichst unkrautfreien Boden auszutauschen. Danach sollten Sie neue Pflanzen setzen. (Folge 23-2019)