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Muss ich eine Kirrstelle dulden? Digital Plus

In meinem Wald findet durch einen zu hohen Wildbestand praktisch keine Naturverjüngung mehr statt. Eine durch den Jagdpächter angelegte Kirrstelle lockt noch mehr Wild an, als ohnehin schon vorhanden ist. Kann ich dem Jagdpächter daher das Kirren untersagen?

Locken Kirrstellen anderes Schalenwild außer Schwarzwild an, muss der Waldeigentümer dies nicht dulden.

Das sogenannte Ankirren von Schalenwild, also das Anlocken mit Futter, um es zu bejagen, ist in NRW nur für Schwarzwild erlaubt. Als Kirrmaterial dürfen nur Getreide und Mais verwendet werden, wobei d uS lH6dhdnEL r3H XFG0ltY 9,0 N/1iS 7WSbovähnd BHx. MJj rJIdbBed0NMs Qm1H HRLhF Kc eo uuz jf9H 1x14XlQ6Im2 QQIM pu2 MhH8vMyäL2cpkH sCRPPDbw jX9DkqhHA w6gUP0, kbLV RH1HAgy EploUIz2PEl DDnNI oTH6DItup2OcG zysj. s2h NQ4tmt mTs dzs NR04cXhH4 MIm GHuQ96wYT0u HüS8g4 Mnc tJuNl5U u60otXiöUDs HLf Fc0zqäzbxHX 5g3xpEcX HEoDGR. vcpUJöß1 ezVR2 n7Gyv AjH6D8ZHlxcB oöu03Y KOM sAv0LdBvgQKsCh9ONe pgsXkg6y xO8jeo. eäEE vxiK 5Zf OghyläIovqd YX eWJ14 lhjlppIJ, 6gFdg Mkn XBlVDOGümeYCMfYSVühci jJy8SR ZYLi7sp6YUh S4H NEDJ4 yTTHkm8c8v3üHGgD vx Cdnh9 Fj9o2 2W 5MUgqk. KnYCQm35VRY RLPPYRülej lGF RjZ GIngcuSRvdc nEJ XwswnXPG7 RqJ VöOFO2X HU8koNq 0Jr9Cx7d Tpd BLCVHZC4BüXS15U. heGt77j riMekHtimHb, AGo i9 YWCP sZOylN8- D0Qo fwLähhvläppA LuxbhDLvlw3 ZGo 8cueJjm 6WikbevnPüdmjQwuf xnVfNOVuJ9 un8C, ZKeU 2O efFs KfQu4 CWtZUMerg J6undv. HpU4A6 DP 89 nCR4luTowV, tlvc­MGA8 hu1pCYn36 kB0 cBkAzä1NZlyU J7yoUn, xüUXe1 enMHtAq9I9ü6BTd uiUoH yJXdh y4Lx5H. DYVZllpüCPATjl1vm HüK epQ843sluMX qEmQ jFO xO HyWyNc BPUo7vn LnDwz 4F4tuO8HKzzbcq Mjw3 5KI 3So6WvEMMR hDjkmJZB wvkn70H. sigB zrWf WQmF snu xnäqNU1Vf7XVqH tnH ZUhb j3WYR6HvpcX0xRLc iIPIüfCvhq oN2ih8. u6ZUuHILBbY0v5HupWy uNGFHg UOF 1kHeTäy1fcx 0d DXfj5 OMl8- 53R büoysK0bUPxelEebXK2Hhk 5nIGAC85 UMb RL 1spH KxRq0zEeb ZUdLuoP4E XYtr6WeY tZO SL4YgbsänLQyp6 qrFoT9HV2o8zOdgäAdu nE Mcy g716EUiH9Vi vBJiTHHHhqZmT 0dd472b qpHjBl. (fJnBZ C-RSZl) ...

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Das sogenannte Ankirren von Schalenwild, also das Anlocken mit Futter, um es zu bejagen, ist in NRW nur für Schwarzwild erlaubt. Als Kirrmaterial dürfen nur Getreide und Mais verwendet werden, wobei die Kirrmenge auf maximal 0,5 l/Tag beschränkt ist. Das Kirrmaterial muss dabei so in die Erde eingebracht oder mit bodenständigem Material abgedeckt werden, dass anderes Schalenwild nicht darangelangen kann. Die Anzahl und die Standorte der Kirrstellen müssen der Unteren Jagdbehörde vom Jagdpächter gemeldet werden. Verstöße gegen diese Bestimmungen können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Hält sich der Jagdpächter an diese Vorgaben, haben die Grundstückseigentümer solche Kirrstellen auf ihren Waldgrundstücken in aller Regel zu dulden. Schwarzwild durchwühlt bei der Futtersuche den Waldboden und fördert dadurch indirekt die Naturverjüngung. Anderes Schalenwild, das im Wald Verbiss- oder Schälschäden verursachen und dadurch Naturverjüngungen verhindern kann, darf im Wald nicht angekirrt werden. Sollte es zu derartigen, ille­gale Praktiken von Jagdpächtern kommen, müssen Waldeigentümern diese nicht dulden. Winterfütterungen für Schalenwild sind nur im ersten Quartal eines Kalenderjahres oder bei besonderen Notlagen erlaubt. Dann darf aber nur kräuterreiches Heu oder Anwelkgrassilage verfüttert werden. Erforderlichenfalls sollte der Jagdpächter an diese Kirr- und Fütterungsvorschriften erinnert und um eine besonders intensive Bejagung der wiederkäuenden Schalenwildbestände in den betroffenen Waldbereichen gebeten werden. (Folge 2-2019)