Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Heizkessel: Warum so oft messen? Digital Plus

Wir heizen unser Haus mit Holz in einem Festbrennstoffkessel. Er soll alle zwei Jahre gemessen werden, was jeweils 120 € kostet. Wir können aber nichts verstellen, weder am Gebläse noch am Rost. Wa­rum muss so oft gemessen werden?

Der Feststoffkessel unterliegt der Messpflicht nach der im März 2010 in Kraft getretenen novellierten 1. Bundesimissionsschutzverordnung (BImSchV). Die Überwachung durch den Schornsteinfeger ist Pflicht. Im Abstand von zwei Jahren soll es eine wiederkehrende Emissionsmessung geben, die das Einhalten der...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Der Feststoffkessel unterliegt der Messpflicht nach der im März 2010 in Kraft getretenen novellierten 1. Bundesimissionsschutzverordnung (BImSchV). Die Überwachung durch den Schornsteinfeger ist Pflicht. Im Abstand von zwei Jahren soll es eine wiederkehrende Emissionsmessung geben, die das Einhalten der Emissionsgrenz­werte für Staub und Kohlenmonoxid (CO) sicherstellt. Regeln zur Emissionsüberwachung gelten im Übrigen schon seit Langem für Öl- und Gasheizungen. Die Emissionsmessung stellt somit auch eine Funktionsprüfung bzw. einen „TÜV“ der Heizungsanlage dar. Bei Holzkesseln, auch ohne automatische Verbrennungsreglung, beeinflussen der Verschleiß von Bauteilen, fehlerhafte Dichtungen, fehlerhafte Brennstoffqualität (Holzfeuchte und Scheitgröße) sowie falsche Bedienung, etwa die fehlerhafte manuelle Zufuhr der Verbrennungsluft, das Emissionsverhalten der Feuerung. Diese Fehler gilt es, im Rahmen der Emissionsmessung auszuschließen. So wird sichergestellt, dass die Anlage einwandfrei funktioniert und das Holz sauber verbrennt.