Zum Inhalt springen
21 °C Münster (Westfalen)

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Zapfwellenleistung war zu schwach Digital Plus

2016 habe ich einen Futtermischwagen gekauft. Vorab kamen Händler und Hersteller auf den Hof, um sich meinen Schlepper (Baujahr 1978, 68 PS laut Papiere) anzusehen. Er sollte den Wagen ziehen. Später kam heraus, dass es die Zapfwelle nicht schaffte. Statt 68 PS kamen nur 52 PS an. Deshalb mussten wir ein Zusatzgetriebe am Futtermischwagen einbauen lassen. Kosten: 2700 €. Muss der Händler die Kosten tragen? Hätte er meine PS-Angabe prüfen müssen?

Wir können verstehen, dass Sie sich über die Mehrkosten ärgern. Doch den Händler oder Hersteller des Futtermischwagens werden Sie nicht heranziehen ­­können. Denn vor dem Kauf der Maschine hatten Sie dem Händler ja mitgeteilt, dass Ihr alter Schlepper an

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Wir können verstehen, dass Sie sich über die Mehrkosten ärgern. Doch den Händler oder Hersteller des Futtermischwagens werden Sie nicht heranziehen ­­können. Denn vor dem Kauf der Maschine hatten Sie dem Händler ja mitgeteilt, dass Ihr alter Schlepper an der Zapfwelle 68 PS leistet. Hiervon durfte der Verkäufer ausgehen. Der Fall läge anders, wenn Sie den Verkäufer vor dem Kauf beauftragt hätten, die Leistungsfähigkeit Ihres Schleppers zu überprüfen. Das haben Sie nicht getan. Deshalb durfte der Verkäufer davon ausgehen, dass der gelieferte Futtermischwagen grundsätzlich von Ihrem 68-PS-Schlepper in Gang gesetzt werden kann. Insofern liegt kein Mangel vor, den der Händler zu vertreten hat. Kurz: Es fällt in Ihre Risikosphäre, dass der Schlepper weniger Leistung hat als angegeben. Deshalb müssen Sie die Kosten für das Zusatzgetriebe tragen.