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40 statt 50 km/h fahren Digital Plus

Wir haben einen Schlepper, der zurzeit mit 50 km/h zugelassen ist. Tatsächlich fährt er aber nur gemessene 43 km/h, was im Übrigen auch der Tacho anzeigt. Wir würden den Schlepper gerne auf 40 km/h zulassen, wie gehen wir vor?

Ein auf 50 km/h zugelassener Schlepper kann auch nachträglich eine 40-km/h-Zulassung erhalten. Das erspart zum Beispiel den jährlichen TÜV.

Die Zulassung auf 50 km/h bezieht sich auf die zum Zeitpunkt der amtlichen Prüfung mit der vorhandenen Bereifung, im größten Gang, bei vorgegebener Maximalstellung des „Gaspedals“ und Einhalten der Toleranzgrenzen erreichten Fahrgeschwindigkeit. Dass Sie nun nur noch 43 km/h messen, kann an einer veränderten...

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Die Zulassung auf 50 km/h bezieht sich auf die zum Zeitpunkt der amtlichen Prüfung mit der vorhandenen Bereifung, im größten Gang, bei vorgegebener Maximalstellung des „Gaspedals“ und Einhalten der Toleranzgrenzen erreichten Fahrgeschwindigkeit. Dass Sie nun nur noch 43 km/h messen, kann an einer veränderten Reifendimension, einem zu geringen Reifeninnendruck oder abgefahrenen Reifen liegen. Ansonsten bietet eine Reduzierung der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h mit Eintragung in den Fahrzeugpapieren natürlich Vorteile: Unter anderem nur alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung, Fahrerlaubnis sogar mit Klasse L, generell kein Kontrollgerät für Lenk- und Ruhezeiten gemäß der Fahrpersonal-VO und keine Mautpflicht auf Bundesstraßen. Man sollte sich für eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h – ohne Getriebeänderung – beim TÜV bzw. der Dekra erkundigen. Eine entsprechende Änderung in den Fahrzeugpapieren erfordert in der Regel ein Gutachten durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. (Folge 51-52/2019)