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Qualifizierter Kraftfahrer Digital Plus

Ich bin Jahrgang 1963 und Altinhaber der Fahrerlaubnisklasse CE. Mit Erreichen meines 50. Lebensjahres habe ich die Fahrerlaubnis um fünf Jahre verlängert (bis 2018), bisher habe ich keine Berufskraftfahrerqualifikation erworben, möchte nun aber als Kraftfahrer arbeiten. Muss ich die erforderliche Weiterbildung vor Antritt meiner Tätigkeit nachweisen oder reicht es, wenn ich sie innerhalb der kommenden fünf Jahre absolviere? Gibt es andere Fristen, die ich beachten muss?

Gemäß § 3 Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz gilt die Pflicht zum Erwerb der Grundqualifikation nicht für Personen, die ihre Fahrerlaubnis der Kl. C1, C1E, C oder CE vor dem 10. September 2009 erstmalig erworben haben. Das heißt, sollten Sie Ihre Fahrerlaubnis CE für gewerbliche Fahrten benötigen, so sind Sie lediglich verpflichtet, eine Weiterbildung im Umfang von 35...

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Gemäß § 3 Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz gilt die Pflicht zum Erwerb der Grundqualifikation nicht für Personen, die ihre Fahrerlaubnis der Kl. C1, C1E, C oder CE vor dem 10. September 2009 erstmalig erworben haben. Das heißt, sollten Sie Ihre Fahrerlaubnis CE für gewerbliche Fahrten benötigen, so sind Sie lediglich verpflichtet, eine Weiterbildung im Umfang von 35 Stunden zu je 60 Minuten zu absolvieren. Die Weiterbildung kann sowohl in bis zu fünf einzelnen Ausbildungseinheiten innerhalb von fünf Jahren als auch als Blockausbildung an aufeinanderfolgenden Tagen absolviert werden. Grundsätzlich ist es so, dass die notwendige Qualifikation in Ihrem Führerschein mit der Schlüsselzahl 95 in Spalte 12 nachgewiesen werden muss. Für Sie heißt das: Die notwendige 35-stündige Weiterbildung muss von Ihnen abgeleistet sein, bevor Sie gewerbliche Fahrten aufnehmen. Für die Eintragung der Schlüsselzahl ist die Führerscheinstelle Ihres Kreises zuständig. Da es in einigen Kreisen jedoch möglich ist, sich die Schlüsselzahl 95 bereits in den Führerschein eintragen zu lassen, wenn nachweislich mit der Fortbildung begonnen wurde, empfehlen wir Ihnen, sich über das diesbezügliche Vorgehen bei Ihrer Führerscheinstelle zu erkundigen.