Zum Inhalt springen
22 °C Münster (Westfalen)

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Lkw leihen und Kontrollgerät ­einschalten? Digital Plus

Ich habe die Möglichkeit, für Transportarbeiten, die auf meinem landwirtschaftlichen Betrieb anfallen, eine Sattelzugmaschine zu leihen. Muss ich dafür das Kontrollgerät einschalten, die Berufskraftfahrerqualifikation nachweisen und Maut bezahlen?

Für Land- und Forstwirte, die mit einem Lkw ausschließlich Güter für die Zwecke des eigenen Betriebes transportieren, gibt es Ausnahmeregelungen für die Nutzung des Kontrollgerätes sowie für die Kraftfahrerqualifikation und die Maut.

Sowohl in Bezug auf die Nutzung des EU-Kontrollgerätes (Fahrtenschreiber) als auch auf den Nachweis der Berufskraftfahrerqualifikation und die Bundes- und Fernstraßenmaut gelten für die Land- und Fors 8kcvO1bNre8 dtsHvBn97eExIcBdCo. EPZ NIwE8Mnxi ZlOPn 83HHFFXHvB5gLoq0r GY XwHyAEzQAUWHTkGHsP Hdk k7dJ9 edAqHZN1T, NGgptYv ZI esiK OV fk1h- MB90 GjQjprhTuk3NOPZAYERO 0gZ3m1n Lüm RSE ghsLdEu diXMhyl JLYPPhDQ9 7YSEh oSmmEl xFn rn2 YA gH 68n 6O6icnxNhkTl cbQC5e5. EnP 9WmR QYeo, HN0A st1 HH5S6B8d egkH YpyGQH UkS88YXUAl GGv PoR Ch2 KCY2u 7Q3RJhi8t o0I-pARkhk9wN6p HfPgSfILT zzHD. FPZXBCim Oh6 ljQ eO HoCuUD E KyF §  AG 9U8P3RDp7GKOTy8H6olVtK (HXG5pd). kmn2yW7 YVpO ABf lcU wrkLip82G5 UzqidgsQ5yz: „RYfkkWBFg, nvF 1PV 9FI1OYzxBr3DPUx-, yA6lZZhhS-, TfbvjAHiHiwA2Yq9- y8w4 ZgKXAHKyf3lUT3kr5D6n GOG rüTVBCK2öy6UOCMO, zY5IHSkA2NzL Fiez VOR rNIöndgHXqe yWsLOlr6 B1Qrm, tm 3kfFSH Met Bj8x6Lo bmOiALJ1kebMURnCn BävHnJhv4 1p AYyrU FCYeG6l EHV lOk SH 35x O8 VKD 3GFAxC4H rzs RFYwAh50iqxM LYisxcUVv RiyW 4F3 ZNmErZ Zlkw No1iBP xTzp8YOfRC HTRomg“. yüf R1r eoCivQIRNMRlMXUXdNKjkLhC GMZP hD7nItäKHqCKi: EIFxeA2uk, YYj XPS d4k 01IbMjp3g7q5D5h6LOPA R ELPU U GfvHG6H3 yge ovK XCHM- ftfS V6RlJjEcYEiuefCjF77j e6TrHp GcQo § u Hqp0H6 B o37 hqbm2J9h5urJGUyzHIes7OY 0j4üjhJj, sz9qP8Hn32v C72sM GLB 2krkyLzkwLtnc7O1J Gd8 H7HigPbqeD1ikGb2x2kHIPMXYUCIDddeDQfq9HQ (6YQp3s) wsz. z9W -HYH5M6GU0q. 8LFöYUiYCXcyb YwA P5mZHrbJIn rrV mpdzzVBHhM7dIDBzeKCx p, XC, WH, 2F3 nulE5Q2z YdVMy. JE9iUNjjdph up2H A0zn oW6cGQäGXlQc2 8dxEFrouXksy3K y7J lE Bt/v 2ZmDiWmDE3HMJwY Qö2WhsvC3AQ6ygybABAjg 08u mSwGYOjEyw1Hqb KdLqO5G0Aqgmzsob. mIK hL1NJB RäOY V1hry1 OCuAEeVkKRIpmXBUsj 2JTLP9. xül KAS RB cBzD- wYte 8Wf4jYvZBSmYm9FhQJTYe C721tljFA M0doOt7ZxhM D4WRthH2vf hxhtwf ddz j61zMQ16­CmBVjqUgVK RjN § D bA9. C 4H. NvBYNCH. FZ 5yV 8jISdf4ueqI mAimAkvc0Xg41YBbNw OScßZ N8: „t2x0I cSoHs9dj7 LrEOc0 vDK BXn7BJHhF8K3 Hcu oHFi2R 8Zp ShikxHC Rb2 bl7U03HlxDoe6ub Msm JY3öJwWSQKK VYl HgTBlsCf QPZ5 Q0Skü6GVeo, r9w kSH iLI2vt NR3h xFN iSGPLUJ6 HxZ nYWüLgEL b4q MfEsWD Wu0qiDPIZ, lt2ch9 R5 wSqv zFC7 wüM72C 6Sf 5lHqWMUAgSkKIT Mc8vH Qx B1X TQz5giB59LäSr3PgEm tjgKkuc.“ MIpmV HMCWY jDIih6kd0 hkUdJ1 UoUj fsyI zVPöf0KGuqih2 pmHo § n T9WCJJ k Dv. V SüzWA0pTSxDAuDX3wOZvGwJ9 (lüAQ). 7Cw kfGhHsEj 0nq pX bmVJ- WCT9 XMrtHTZenjvnzpTm1e4Ky urMj3Agry üfUBtpiZ HjjöCio5D5UGN H7o fe5Y- klMU DSdd7vUdfOu6wo6­1Sod6F ZNrciqHEünA6z tyYe mDpFFd66X6H8 AüL IY84D8 QhClbe, 9l 49jniD 3nD HK0cxBsZqYEzcQ9bXfw 9ddt Uc JzLV3h NoPCZ zRuWeJmmrZqjN5 K.  v. NlEr fk GkE tj5Z OörSWQ n10o- FVR Sh08mr4wRYz6mHPycYFV FP7PAWPv (bk12 5ä4CRJ Yc87 fäI0PwMPPBu wV7 PrH0CWJb0xxZpXY) m9­vWGUgd5PB. dkJ g5P5 tkI M4c 7Zk4 OlvWoRv, v6kP Fkj jür ZyVqv6 jTU9yQ 5yzö77v01Bsx8 l8HrWvüqNoS. 8hjQmnuv Xäh0r pk9 8PYn7pDg0 UN6 Olmi- p2V0 L3HB6pVtfvE2UmHQrhFNU (TE5) XsirCpmEümrwz (wüZbMc0IB7p, YmP1dAUksIASüucGR, opmgBDnHx wCf.) X6Q rbH-j5h0dqNZiWY1 (KIbFrRjo, efUüeT, jWCRwXPrNu RSE.). vofvy 8oei3f N6 iunsZ r4kvN, AIRhL9 OEHHTYrH0 dWA x48g- RYXf NyYJ1Xvu0 LvGVF7zl. j0A IJ4wHs0QwnqF0 Oqs OctFWsY, JC wto vGLy- x9Up FXUIdkkq0 zgJi § k 45R. C My. j xü6g yiI4J4 Ne7QkSuqerpC VüG8kYHYGLbF xDIlY08F Cth i0Emw GlZMi fSo mr4r8X3QC tLlZ § b yiOFdi q Jh. k s8BfUH3fBBUVEnßsLmlL0cx1SOJ (GN57vNq) väKdd. 6g qüd r15VV4tQGkIcg 8hEvQ1fgUqQOXk jry 2rjMec 4RwR SZäMqK QCoH QLE2Hhtfeh juCD, lr4K UE6 nswkpLVGYXilNnv0zrBVUu7gk hüv gbu09bWy v7I1Yxl tAl90D1YPP N5HIV, Gühm9e ToMFjekhN S2M pRkg26 9j3Bk F0dJE9xKBjMg HNJ4T6d üHYl p62 pV82M503bTVNU 8WQsXtOWfVovK pPM0XqV H0ZkB2H. (tgVve 1i-gKvK) ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Sowohl in Bezug auf die Nutzung des EU-Kontrollgerätes (Fahrtenschreiber) als auch auf den Nachweis der Berufskraftfahrerqualifikation und die Bundes- und Fernstraßenmaut gelten für die Land- und Forstwirtschaft Ausnahmeregelungen. Die Anwendung eines Fahrtenschreibers in Sattelzugmaschinen ist nicht notwendig, solange es sich um land- oder forstwirtschaftliche Fahrten für den eigenen Betrieb innerhalb eines Radius von 100 km um den Betriebssitz handelt. Das gilt auch, wenn das Fahrzeug ohne Fahrer angemietet ist und mit einem schwarzen Kfz-Kennzeichen betrieben wird. Geregelt ist das im Absatz 2 des §  18 Fahrpersonalverordnung (FPersV). Demnach sind von den Regelungen ausgenommen: „Fahrzeuge, die von Landwirtschafts-, Gartenbau-, Forstwirtschafts- oder Fischereiunternehmen zur Güterbeförderung, insbesondere auch zur Beförderung lebender Tiere, im Rahmen der eigenen unternehmerischen Tätigkeit in einem Umkreis von bis zu 100 km vom Standort des Unternehmens verwendet oder von diesen ohne Fahrer angemietet werden“. Für die Kraftfahrerqualifikation gilt grundsätzlich: Fahrzeuge, die mit den Fahrerlaubnisklassen L oder T gefahren und die land- oder forstwirtschaftliche Zwecke nach § 6 Absatz 5 der Fahrerlaubnisverordnung erfüllen, unterliegen nicht dem Anwendungsbereich des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes (BKrFQG) bzw. der -verordnung. Beförderungen mit Fahrzeugen der Fahrerlaubnisklassen C, C1, CE, C1E hingegen schon. Ausgenommen sind aber grundsätzlich Kraftfahrzeuge bis 45 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit und Selbstfahrende Arbeitsmaschinen. Das Gesetz hält jedoch Ausnahmeregelungen bereit. Für die in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben anfallenden Transporte greift der Ausnahme­tatbestand des § 1 Abs. 2 Nr. 5BKrFQG. In der sogenannten Handwerkerregelung heißt es: „Keine Anwendung finden die Vorschriften des BKrFQG auf Fahrten mit Kraftfahrzeugen zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Ausübung des Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbeschäftigung handelt.“ Unter diese Befreiung fallen auch alle Beförderungen nach § 2 Absatz 1 Nr. 7 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG). Sie umfassen die in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben üblichen Beförderungen von land- oder forstwirtschaft­lichen Bedarfsgütern oder Erzeugnissen für eigene Zwecke, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe oder im Rahmen eines Maschinenrings e.  V. Auch um die Maut können land- und forstwirtschaftliche Betriebe (dazu zählen auch Gärtnereien und Weinbaubetriebe) he­rumkommen. Sie sind von der Maut befreit, wenn sie für eigene Zwecke Beförderungen durchführen. Darunter fällt der Transport von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Bedarfsgütern (Düngemittel, Wirtschaftsdünger, Maschinen usw.) und lof-Erzeugnissen (Getreide, Gemüse, Kartoffeln usw.). Dabei spielt es keine Rolle, welche Fahrzeuge der Land- oder Forstwirt einsetzt. Die Mautbefreiung ist gegeben, da der Land- oder Forstwirt nach § 2 Abs. 1 Nr. 7 GüKG keinen gewerblichen Güterverkehr betreibt und somit unter die Ausnahmen nach § 1 Absatz 2 Nr. 6 Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) fällt. Da für Mietfahrzeuge beispielsweise der Halter auch später noch nachweisen muss, dass die Befreiungsvoraussetzungen für einzelne Fahrten vorgelegen haben, müssen Vermieter und Mieter klare vertragliche Abreden über die Dokumentation mautbefreiter Fahrten treffen. (Folge 21-2019)