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PV-Anlage nur für Eigenverbrauch? Digital Plus

Neben der bestehenden PV-Anlage, deren Strom wir einspeisen, möchten wir uns eine weitere Anlage anschaffen. Deren Strom wollen wir nur zur Eigenversorgung nutzen. Einen Fremdzähler müssten wir dafür nicht einbauen lassen. Wir betreiben Ferkel­aufzucht und verbrauchen etwa 22.000 kWh Strom pro Jahr. Wie groß sollte die PV-Anlage sein?

Die sinnvolle Größe einer Eigenverbrauchsanlage ergibt sich aus dem prozentualen Anteil des Ertrags, der selbst verbraucht werden kann. Er sollte mindestens 40 %, besser mehr, betragen. Als grober Anhalt wird dieser Wert bei Ihnen als Ferkelerzeuger bis zu einer Anlagengröße von bis zu 22 kW eingehalten.

Trotzdem sollten Sie den überschüssigen Strom ins Netz einspeisen und verkaufen, sonst können Sie die Anlage kaum wirtschaftlich...

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Die sinnvolle Größe einer Eigenverbrauchsanlage ergibt sich aus dem prozentualen Anteil des Ertrags, der selbst verbraucht werden kann. Er sollte mindestens 40 %, besser mehr, betragen. Als grober Anhalt wird dieser Wert bei Ihnen als Ferkelerzeuger bis zu einer Anlagengröße von bis zu 22 kW eingehalten. Trotzdem sollten Sie den überschüssigen Strom ins Netz einspeisen und verkaufen, sonst können Sie die Anlage kaum wirtschaftlich betreiben. Denn es wird nie der Fall sein, dass sie den gesamten Sonnenstrom in Haus und Hof verwerten können. Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, einen Einspeisezähler zu installieren und die Anlage als Überschusseinspeisung laufen zu lassen. Die Nichteinspeisung wäre hingegen schwierig. In diesem Fall müssten die Wechselrichter jeweils in ihrer Leistung am Eigenverbrauch geregelt werden. Eine Regelung, die ohne Auswirkungen auf das Stromnetz bleibt, ist ohne Batteriespeicher nicht möglich. Der Speicher wiederum ist vergleichsweise teuer, er treibt den Aufwand in die Höhe. Ohnehin müssen Sie den Betrieb der PV-Anlage dem Netzbetreiber mitteilen. Einen ausschließlichen Eigenverbrauch halten wir somit nicht für sinnvoll. Geht eine Eigenverbrauchsanlage noch vor dem Stichtag 1. August 2014 ans Netz, soll der eigene Stromverbrauch nicht mit der EEG-Umlage belastet werden. Für Anlagen, die ab August dieses Jahres ans Netz gehen, sollen die Betreiber 50 % der Umlage zahlen (3,12 Cent/kWh).