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Lohnt Verbrauch von Sonnenstrom? Digital Plus

Ende 2008 haben wir die erste PV-Anlage (18 kW), Ende 2011 die zweite Anlage (12 kW) auf Dachflächen in Betrieb genommen. Auf unserer Hofstelle (alle Flächen sind verpachtet) verbrauchen wir 5000 kWh Strom pro Jahr. Würde sich für uns der Eigenstromverbrauch lohnen? Der Solarinstallateur ist überfragt. Welche Zähler wären erforderlich?

Vermutlich wird der Sonnenstrom beider Anlagen über den Hausanschluss in das Netz eingespeist und mit einem Zähler gemessen. Um die EEG-Vergütung nicht zu verlieren, dürfen Sie nur den Strom aus der 12-kW-Anlage von Ende 2011 nach § 33 Absatz 2 EEG selbst gebrauchen. Dazu ist die Durchleitung durch Ihr eigenes Netz erforderlich. Unmittelbar hinter den Wechselrichtern wird ein...

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Vermutlich wird der Sonnenstrom beider Anlagen über den Hausanschluss in das Netz eingespeist und mit einem Zähler gemessen. Um die EEG-Vergütung nicht zu verlieren, dürfen Sie nur den Strom aus der 12-kW-Anlage von Ende 2011 nach § 33 Absatz 2 EEG selbst gebrauchen. Dazu ist die Durchleitung durch Ihr eigenes Netz erforderlich. Unmittelbar hinter den Wechselrichtern wird ein Zähler eingebaut, der 100 % Sonnenstrom misst. Den bisherigen Bezugszähler tauscht der Netzbetreiber gegen einen rücklaufgesperrten Bezugszähler, der Bezug und Überschusseinspeisung getrennt voneinander misst. Der erforderliche Nachweis des Eigengebrauchs ergibt sich aus der Rechnung 100 % Sonnenstrom abzüglich Überschusseinspeisung gleich Eigengebrauch. Ihre im Jahr 2011 festgesetzte Einspeisevergütung von 28,74 Cent pro kWh wird für die eigen gebrauchten Kilowattstunden bis 30 % des Sonnenstroms um 16,38 Cent, darüber um 12 Cent pro kWh gekürzt. Wenn Ihr Strombezugspreis ohne Mehrwertsteuer höher ist als 16,38 Cent, dann erzielen Sie für jede Kilowattstunde Eigengebrauch einen Mehrerlös. Von dem Mehrerlös müssen Sie zuerst die Umbaukosten und den zusätzlichen Zähler bezahlen. Darüber hinaus erzielen Sie Gewinn, der sich mit steigenden Strompreisen erhöht.