Per Laserscan den Boden absuchen? Plus

Das Wochenblatt hat vor Kurzem über den Fund eines Römerlagers in der Senne berichtet. Es hieß da, ein Freizeit-Archäologe habe es auf Laserscans entdeckt, die vom Land frei zur Verfügung gestellt werden. Wie funktioniert das? Und wo kann ich solche Laserscans ausleihen?

Das Römer-Marschlager bei Sennestadt, vor allem der 1400 m lange Wall, wurden mithilfe von „LIDAR-Scans“ entdeckt. Das Kürzel steht für „laser detection and ranging“ – Laser-Erkennung und Vermessung. Es bezeichnet eine Methode der Landvermessung aus der Luft. Dabei wird das Gelände mit Laserstrahlen abgetastet, die Daten in extrem hoher Auflösung liefern. Daraus erstellte digitale Geländemodelle können für Vo­rausberechnungen etwa in der Stadtplanung (Lärmschutz, Windverhältnisse, Hochwasserschutz), bei der Planung von Wind­rädern oder Solaranlagen oder auch bei der Vorbereitung von Mobilfunk- Stationen genutzt werden.

Auch die Archäologie hat diese Daten...

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