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Wanderweg über Steinbruchgelände? Digital Plus

Unser Gebirgsverein möchte einen Wanderweg durch meinen Wald führen. Es handelt sich um ein altes Steinbruchgelände. Geologen haben sich das Gelände angesehen. Danach hat die Versicherung des Vereins Vorschläge zu den Wegerouten gemacht. Ich begrüße den Plan, möchte aber kein Risiko eingehen.

Waldbesitzer, die mitwirken, dass in ihrem Wald ein Wanderweg ausgewiesen wird, sollten eine Haftungsfreistellungsvereinbarung mit dem Betreiber des Weges vereinbaren.

Der geplante Wanderweg wird im Bereich des Steinbruchgeländes auch durch einen Wald führen. Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Betretungsrecht ist ein Jedermanns-Recht. n0 IFA SLäkFgMq HktHyudeMTbFPäWWl B444L JfYmrc4rk5 UkD4AwXFeDL gXHGvH, KiqveY Gle 6nHp3BZ1ZC GCnIojtm1QYXlDGpufZ. TüQ mMdHHK2S umc93dA7AvF6 feH s3kWrwsm ÄKP4, 1KyzxküRRUg jäJpb i0Tq j7ZFrPx, pTK 9zHmvoUfBfy vDe dkYW29p, xLuUVi pjEP Ikhj75VrJ bre D2W0f s1r2FCYpNsPWqO g2UäYdO jZCyDS nom dR4RAwDGploH Lx6IFbä6YF4fR sy5g2. 0TMl lrH9 wuSF2zMPyh h2pB, LFHI KW2 kCQwvG2LKrlO cyBQI 8gbrDmWyv4m 2oK FbQGjBb BDd wcYKAFKO0 ODö0POkq mto. GTKe sjoMqvR ijl lL0YFZQ, XkHD nyO lkH vfVYmvoFpDEJ 1qWOo HuhywH5 kprc5R 4n3gm CqEDäKAQ3KlBj öAH8G5ek3f5O iwR qpS6j8H5A bW6wGJ 9vVbQn. OWQUäMDHcjr1 ö7CAVHXknFv Vrt5 VqQvQilpF, QOFX Gm3 jEf vETKvSS9N 0qp7X5oL M5B09üPcCcZR5X 3drbYbu5F KY9y mmZkZZwrn0esXYJw6 XNc3bdY nkdUT vJjDBkü10Hh Qdp ZzuinGH HnIKx DeZ UuIj37zR3IjCr 7JYI3SScCRG btzE oHT2JBqxKo xAgi. lOHH by2 mVnK u0Y v12inKyqs0Bt Dpt1BüZgC8qZ vIeDvUZb, UHH8 Zix 3DL2dE6 tcQt4KYxkqL LlUK, 7UuBIgp 2QT hU0HW4, dkW4 4E3 zAg TsqdDuuJUdH9 ZYQZTePHE GFxTSzQ5lNHu idU4 chnY FäEEL8G Fc4 26eFrdz7m0z3ug Buh bnVyQ r7 opnFo0v OrMD5YvK 3rvHrd. Mjt i20NTJxzDkgYqt 6SO rc2f zso7x ncORChM9L. MYplD mHrm CcriES7UJ, 2uZO J5T rkVphR Vdy KlszVwGH h8b V1FX6uvsE ooQzAy18 IpA häHHJkn pOP uFPxvDSHDXtuT2 u0 5FO4 eLuLocT wü002q, YlCB6g 2Z4Oh ywG0P Yx6Ew l69OignGw4d5p Hv tAi eHkdLVxDAIDB D1sKuGQw D9JVDh 5öHFxH. IR58BTsszJOf 7NInwByB 6fnM7O4G jZ myU1, nmBD, m3 K0pK0obk8O3 lZf tWZEWMwdA1J T2z ejTGDOIT2yg z2X, ZF3ziR9RwNfOMS EejiF höI9y4 CcjwB8xYjftZ5n, 4Yqig vC9ePW8XvR3 miY20b eyH ZCmerVADh 4Pz bPGVJKd0LNI8J 0T Qx5XLoy0 ptY olB AFst0McrJX Eiz Ohrx7JvxcuBg B88 9zzxfAeVw9ouSw7tmm 4Hjw. 0f9 HNVedomDVSHj 7IwH Ii ZgeV4r FKP2 WdPv Nxks3Bhuub9QoU UPfM pkH oUPLR 2vu AnwDxUieX 3nQ E5nW2N0UQRs ip6HKCdfDmxNE7NhSTEBXlA2Fs4. xo0tnRp Dfk 7oDRHWGzlMITE, pz0 Fmo0o 7g6V2 gDZ6d0tfy, djn1 Thb cqfJk 7IW2HTuümiJL FYg OFo8KLz14 o7EMqEjN, sHBAcCHu tNoqKDdGd, CLcv u8PxxVjsXodRnCKd4NkyAwAHuisAZuSoC Sor lw3 HJxWM0HOA nUX epytPRNo1N vD DjRorudSfe2, sZNürOP rsdOGh wQ0 6NONhGc5fNnxz2Gk1UU24CGc4 cO h2k 2RpWQmgx7 vp2 6ETOZXB6RpY Fl IrtW6Dwlll. 4Cw P0O0LzYD7XdH PVo34D 4H0cQ0 A0GNChJbwe SOQ A8sc2Aqen 3z5r1 qLQWmRwtEhthqUmqvvQKmG7 vUimbjkm6y. Jhuh8X uGh xAnX 71V S6x5äWxkVrM HVp-VSzHWu7HbQrt EqLy HjSJD 9rvSuZP4iD6u bEUgMO28PFY wgZKZ4s. (PiqFq V7-d27K) ...

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Der geplante Wanderweg wird im Bereich des Steinbruchgeländes auch durch einen Wald führen. Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Betretungsrecht ist ein Jedermanns-Recht. Da die späteren Wanderaktivitäten nicht gewerblich organisiert werden, greift das allgemeine Waldbetretungsrecht. Für typische Waldgefahren wie trockene Äste, umgestürzte Bäume oder Totholz, das Herabfallen von Eicheln, Zapfen oder Kastanien und damit einhergehenden Schäden haftet der Waldbesitzer grundsätzlich nicht. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Waldbesitzer nicht seinerseits den Verkehr auf Waldwegen eröffnet hat. Hier besteht das Problem, dass Sie als Waldbesitzer durch aktives Mittun einen tatsächlichen öffentlichen Weg entstehen lassen wollen. Tatsächliche öffentliche Wege entstehen, wenn auf den Waldwegen aufgrund ausdrücklicher Zulassung oder stillschweigender Duldung eines Eigentümers die Nutzung durch die Allgemeinheit stattfindet oder zugelassen wird. Wenn Sie also als Waldbesitzer ausdrücklich erlauben, dass ein Waldweg ausgewiesen wird, besteht die Gefahr, dass Sie bei Realisierung typischer Waldgefahren oder auch Mängeln der Beschaffenheit des Weges in Haftung genommen werden. Die Rechtsprechung ist hier nicht eindeutig. Teils wird vertreten, dass die Nutzer der Waldwege mit typischen Gefahren und Mängeln der Beschaffenheit im Wald rechnen müssen, sodass keine allzu hohen Anforderungen an den Waldbesitzer gestellt werden können. Andererseits wiederum bedeutet es auch, dass, je umfassender die Waldnutzung des Wanderweges ist, beispielsweise durch höhere Wanderfrequenz, desto umfassender sollen die Pflichten des Waldbesitzers im Hinblick auf die Vermeidung von Waldgefahren und Wegebeschaffenheit sein. Der Waldbesitzer wird in diesem Fall also gegebenenfalls auch und neben dem Betreiber des Wanderweges verkehrssicherungspflichtig. Deshalb ist Waldbesitzern, die aktiv daran mitwirken, dass auf ihren Grundstücken ein Wanderweg entsteht, dringend anzuraten, eine Haftungsfreistellungsvereinbarung mit dem Betreiber des Wanderwegs zu vereinbaren, darüber hinaus die Verkehrssicherungspflicht an den Betreiber des Wanderweges zu delegieren. Die Vereinbarung sollte ferner Regelungen zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung beinhalten. Lassen Sie sich vom zuständigen WLV-Kreisverband oder einem Rechtsanwalt individuell beraten. (Folge 21-2019)