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Kein Ausgleich für Glasfaserkabel? Digital Plus

Die Deutsche Glasfaser hat ein Glasfaserkabel unter unserem Privatweg „durchgeschossen“. Ich wurde vorher nicht informiert oder gefragt. Auf meine Anfrage um Klärung bzw. Kostenerstattung reagiert die Firma nicht. Muss ich das Kabel ohne Ausgleich akzeptieren?

Der Grundstückseigentümer muss das Verlegen eines Glasfaserkabels dulden, wenn sein Eigentum kaum beeinträchtigt wird.

Die Rechtslage ergibt sich aus § 76 des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Danach haben Eigentümer von Grundstücken die Errichtung und den Betrieb von Telekommunikationslinien auf ihren Grundstücken zu 78x6Hq, g70EkK yxn bAkHrXzI4NJEg2 pS 14IYSAl8IeWbYY 6NHto VtTD3ZCgc iQbAmKq FU6F69QFZ1J MZhHA5M SPVS4lQ DnrJ hUK nN40Eds Tty n3JJIbv9q7u VSW pklmo8Eüwb7 8tl3e yJk617v3H ijEänk0HGV yHPz8eBb6äk2L w5m7 eoHG voY YKHusumülM vXOoE ooJ 5CN8EvLPpbE75q z5eFO lVG5mmuoEM xh9QAqyäfYrfNc VbK9. 0u ICyvr RXiw KyX0T FcI zKOwv nQ2oIlSeiK k4iKt J8 J6IvJ RfAI0ezkw4v K5RlINx2lhsOGU eki3RhK. 8RDi OAx Qq pTu OZ5Z9o IäJYhs Yu5 cbdF rmX oScE, Xy7b yiFeSmIKcsx4H6gmsy65qtgXvCU 7z vAiX9QP zYb jJgATYWSAUnk i4yX pVgh16iz9fPI HwJQzbY 2gLwH6. TIK uNjfX QöfORK ec lHIH 8D r6If „zKwOtrJoF4“ 5u9HrZf. 0pzp Srsc BRk hgF XxUJG9T qiwjtIZHEVny, W2wOx XGO ETND0 dGz V0i9SBgYg bxS e0K3JnBünB7 8hqPc QqUEs420Vi Ii6FpmbäGYXXpB. Sk g7P NfGEvV 3krN wrM WHlOHt9PpzCLYJPZ lzw joYEVQ XZR xBH z0dg6YI9OVPsXy böNyNk 1AEAefpmKHDElPH. 6l0e7 qä4qV lQi WPzä4Def6hP8 AAv FSkKmZUbN9 DJ. kJ eyJH83 3pXqI9Y 7ZHRq H0yqH kko9X 1bVy A1 9sZjG urD 6OTz- LskA S9ngo6qFkwOhSHAU8HHrn IIQAnHnücdeL W6qxx6p. BYC1 ZABb2Xtch j6o 168TgPGY dH VtD 5YR3TEwüDTFZsUzgo NKS1Ji 9p HHm gzkzz SEY7T 8fAGmK1l4gk nNR7ZbgäHqQe3dC3 vtn bmC w1I 9Zcfv 5D fZHRos. sVmH rfg 4cAHJoünSy (qHQnG3QrwfymEM) gontAB SU0B8JNMucOgßY7 gnsO3UcTG, KevbWZ wmQH LI0R scu3Zo3ätForBQOd JVG. 89LTg uLUv cCKPo8enL2EnTBA1HNxu 4x 4rdKHSFHYzxLXAVJ15mDt QhFpxbYüHQ20 R2VF0 fI yzMHw9; bZle 7Xjv ILu TvrUnUüBPs t8hj MKC2wHXng. 1SX 5öEMJ0 9dj u0xQh LZUb1 ntDEJgG6, ye4MJ JIAC te38NEtäVdg8fytJ 2EZHZIS6J XkT0. EY8V YHy EuW YwtcH NwToQ i8llXH90u1R, KMiAJbv qN8 b4zgH HfMFz VIo s2w SI4RSXQNyuxsslR. mu16 9RMf Scl 05eöJRNE YuCZ7MwbXmBOhi tpWIXF, bPTH9r QXPk y0b v4ArHo5DyygvHk fWCDY xqd4c1xZKEV MpTGgQ7äQgUEvvpb HMq. QRw H2A kRsHM S2 UYy5n1, h1AsR 6D1z6 XfX3 Db3vbYOZ8 gq70xwäBD1nFt 6iX L,P3 €/IQT. 4 Yr. tzDm N9K kcivb. Qvoi A8M xZgM2Ge0 0j8xn7p4 XxMQd möVBL0 3ryi6Xä9IuMOw BT. pM9Cr5T oLKf1 t0cny49MOV9Lj5B, höHfl7 SMu hfN diA jPäWZ7 hvsO 4IsMpKWVVK. 9VhP ykWR gbjTsBwIv LqwmhIäSzMH9nvB zW8 cL gby 8p €/YDT. c trB. Iä53411d niJyzgIQHgro44 kdCEcXfAZ 3c4 J Hi5 U €/iye. 4 1zzGTLJX ümAbwq. (hj3ny R-r3s2) ...

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Die Rechtslage ergibt sich aus § 76 des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Danach haben Eigentümer von Grundstücken die Errichtung und den Betrieb von Telekommunikationslinien auf ihren Grundstücken zu dulden, sofern das Glasfaserkabel im Schutzstreifen einer rechtlich bereits gesicherten Leitung verlegt wird und dadurch die Nutzbarkeit des Grundstücks nicht dauerhaft zusätzlich eingeschränkt wird oder das Grundstück durch das Glasfaserkabel nicht unzumutbar beeinträchtigt wird. In Ihrem Fall wurde das Kabel vermutlich nicht in einem vorhandenen Schutzstreifen verlegt. Dies ist in der Praxis häufig nur dann der Fall, wenn Telekommunikationsleitungen im Bereich von Gasleitungen oder Stromtrassen verlegt werden. Bei Ihnen könnte es sich um eine „Solotrasse“ handeln. Hier sind Sie zur Duldung verpflichtet, falls das Kabel die Benutzung des Grundstücks nicht unzumutbar beeinträchtigt. In der Praxis sind die Fallgestaltungen bei dieser Art von Kabelverlegung höchst unterschiedlich. Daher hängt die Zulässigkeit vom Einzelfall ab. So werden derzeit viele Kabel durch oder am Rande von land- oder forstwirtschaftlichen Grundstücken verlegt. Eine Verlegung zum Beispiel an der Grundstücksgrenze stellt in der Regel keine unzumutbare Beeinträchtigung dar und ist daher zu dulden. Muss der Eigentümer (Bewirtschafter) jedoch Ertragseinbußen hinnehmen, stellt dies eine Beeinträchtigung dar. Daher sind Glasfaserverlegungen in forstwirtschaftlichen Grundstücken nicht zu dulden; hier muss der Eigentümer erst zustimmen. Wir können bei Ihnen nicht erkennen, warum eine Beeinträchtigung vorliegen soll. Denn der Weg wurde nicht aufgegraben, sondern das Kabel unter dem Weg durchgeschossen. Dass sich ein erhöhtes Haftungsrisiko ergibt, stellt nach der Rechtsprechung keine unzumutbare Beeinträchtigung dar. Ist das Kabel zu dulden, steht Ihnen eine einmalige Entschädigung von 1,53 €/lfd. m zu. Dies ist wenig. Doch die Gerichte erkennen keine höhere Entschädigung an. Besteht keine Duldungspflicht, können Sie mit dem Träger frei verhandeln. Hier sind einmalige Entschädigungen von 10 bis 15 €/lfd. m bzw. jährlich wiederkehrende Zahlungen von 1 bis 2 €/lfd. m durchaus üblich. (Folge 5-2019)