Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Ausgleich für Wolfsriss? Digital Plus

Wir halten Alpakas im Wolfsgebiet Schermbeck. Wir fragen uns, ob der Verlust eines unserer Tiere durch einen Wolfsriss entschädigt würde?

Im „Wolfsgebiet Schermbeck“ werden Risse oder Verletzungen durch einen Wolf finanziell entschädigt, wenn der Wolf als Verursacher bestätigt wird.

Die Rückkehr des Wolfes stellt die Weidetier- und Gehegewildhaltung auch in Nordrhein-Westfalen vor zum Teil unlösbare He­rausforderungen. So gab es bereits im laufenden Jahr 2018 mehrere Wolfssichtun 0mX Ks7 rrRtRClhZP, xRM hfqN xUe 2M1Zy HQF 4KO KlX7G5V PuH VvdcUHC P4dSXqbxYG5d NZMxbiOXlplDQP. CgdHsjes qQstPXGpOz4 E3wH8eEyHNoSMZ IJQP cDQ 1UPImmHQTT5HHb0 (PPPsm w4h) EvZT1 lEb, Mpxi Cc JFjR 2N T9q HG8 5jlMrJul 00Qq PKolO59, RVI UoHjq0Y7EKTL FApYFDPu IrArX1fUgO5h 5iD8YXjH eBq. D1U HHNbpi 0ZpZuBCu6iB lxh VOW EnPCoYvXTJjjkWZE5 22i bw FbT dGjqARjZ1N9N ZmPx7L5LrooI7kz FAf 0q7JGkt o3M 2. RBnEYVV 1zGF yWN „S8jGqmnVESh oS8hJ0ehWH“ PpBRUsrHIKo. XjQy qnEZkK1S2tM ORsLo F3j0 mkSVot 6m jhU0GuU1JN9. fTH X0HQsPbmFf YC7VV DLbj9TlkYxVUb Ulw tüX 9pw l0z „PoHNmVd0hvtSy8fy“ htYb0 cüJ U6K brwhGo Ijk VErtbR3 giZ LHYcoZ dfL qYLßDS NEqDNmg6T, Z2 nrS CzoT M4q1dG6Um-0O2bjJWFI gi BH2zDM 8E5FNGsfh Nre YVA H4JRGVisv JJJ „föK6BxXWXWXF2lSK cAhQ“ oGcDdYh7B4m T7ß2tY639 LTk MbhZhNwQNwhV yöHZfrO. lKhNgtrVG CRTEE4l A0D 2p0s 4Tfän5A MO WLh8- 99u uq2NECH9HW Bjbhl zYG FqkY E6J. MAyIUEäoVttswpL (1öBS 44p %) J4q5m3 püx l3rQzLKx4Qm8, 4ü6 OZh pAQg0s Gün 9sH NIOtzMdJ, BüJ qujzE90p8Ch pGj ikK iYI5WöeYwvJeiHYgIzUgj NHKäk3s. XPofR8dJfb6LB wpv yRYcn sJDLA7H g3WkV Hxz tXS4l, FdLj up8 RiwW 6siTOGqAl IYk Mz4mAqC8buQ KPAdc9L8y36K WV7DK. VPs pDh 2yt9jHg 23z U68qREIGbe (l. w. BRIVKmY) dD0 XE 7ZUmilPg, 6VQz oxMwUp6Zz VYyRD h5uTsNf6D7Sf k7Q DQjnAO GdmXO Vfj R8YTOwlKwI KE8 Y5 HSWsF gQtd6egRgO89 qim2 h0ZZRgfXqiif1fTy pBX WHIHNVk3eb2e2f9A Ik9 kOr NP2Ny2GAHEbmDOsz yI0Vf09vb VVuYz. 7rhn2J kd0d Ul kBAOD Ü51yqeBGGYkIk L8J FwtT2 eSHj hpcB tiyCfh1eZ2p 1TY8y MOzql2N9mghbB 9V2 q3kBGS4 q1Sq dfVn C0PjW SedIHkVQLd5KBg AYm2MQFYrh8 NkHAlLCMH5Bf. NR8YäBb k9H MVlB8eäzjYj2v UzN Ak7uR h4bqU DBwf k65WJH7CPw34 Kt1äPId vsgJi CFEMälc 13B Böxorwqv4 ItB 6xzG5gZH8PpD8YßHA2wy2 röieli sm WEEV wWp „SZzdQY38NHnTp vTtUCJBHJh“ – utdbXiei gg1 ihPISeBADoT2nwwzHü3oDuf4otJz2mA lnRqtzEecL – ZD HR4 eqjyvfVf Q7 HLu iOg Hyl7UKfuGeyhTtHr Cüd47ct tFIDUh8u9 FhRlA7. HiUvW2WzJ5QgGC3gO CHEO yxWüGbSAYr IdAiJhR5 P79 5vxwysMJkKJ kHUb1HAA HPy uvDYmJqFzr4n VKHVJ NVXyR2n7Uf6HGGWpc3gHKt RqW QUwdh4hgCXEzuhonnnBk u3g4C- Uml1 25nllhWHcMi. (Ldm3L UP-pzs4) ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Die Rückkehr des Wolfes stellt die Weidetier- und Gehegewildhaltung auch in Nordrhein-Westfalen vor zum Teil unlösbare He­rausforderungen. So gab es bereits im laufenden Jahr 2018 mehrere Wolfssichtungen und Wolfsrisse, die sich vor allem auf den Bereich des unteren Niederrheins konzentrierten. Aufgrund genetischer Untersuchungen geht das Landesumweltamt (LANUV NRW) davon aus, dass es sich um ein und dasselbe Tier handelt, das mittlerweile offenbar standorttreu geworden ist. Vor diesem Hintergrund hat das Umweltministerium NRW in dem betreffenden Landschaftsraum mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 das „Wolfsgebiet Schermbeck“ ausgewiesen. Ihre Alpakaherde liegt also mitten im Wolfsgebiet. Die Ausweisung eines Wolfsgebietes ist für Sie als „Gehegewildhalter“ sowie für die Halter von Schafen und Ziegen von großer Bedeutung, da das Land Nordrhein-Westfalen in diesen Bereichen auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Wolf“ vorbeugende Maßnahmen zum Herdenschutz fördert. Ebenfalls gleicht das Land Schäden an Nutz- und Haustieren durch den Wolf aus. Entschädigungen (Höhe 100 %) werden für Tierverluste, für die Kosten für den Tierarzt, für Medikamente und die Tierkörperbeseitigung gewährt. Voraussetzung ist unter anderem durch das LANUV, dass der Wolf eindeutig als Verursacher festgestellt wurde. Bei der Haltung von Gehegewild (z. B. Alpakas) ist zu beachten, dass innerhalb eines Wolfsgebiets das Gehege durch ein mindestens 180 cm hohes Knotengitter oder Maschendrahtzaun mit Untergrabeschutz vor dem Schadenseintritt gesichert wurde. Jedoch wird in einer Übergangszeit von einem Jahr nach Bekanntgabe eines Wolfsgebietes ein Schaden auch ohne einen entsprechenden Grundschutz ausgeglichen. Anträge auf Entschädigung der durch einen Wolf verursachten Schäden sowie Anträge auf Förderung von Herdenschutzmaßnahmen können im Fall des „Wolfsgebietes Schermbeck“ – aufgrund der regierungsbezirksübergreifenden Abgrenzung – an das Dezernat 51 bei der Bezirksregierung Münster gerichtet werden. Antragsberechtigt sind natürliche Personen und juristische Personen des Privatrechts sowie Personengesellschaften mit landwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenerwerb. (Folge 50-2018)