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Beitragszuschuss richtig berechnet? Digital Plus

Mein Mann (13a-Landwirt) befindet sich in Altersteilzeit. Er ist bei der Alterskasse befreit, ich zahle ein. Bei Berechnung des letzten Beitragszuschusses wurde sein Aufstockungsbetrag (Altersteilzeit) irrtümlich beim außerlandwirtschaftlichen Einkommen zugezählt. Danach hat die Alterskasse den Bescheid korrigiert. Beim ersten Bescheid wird das Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft 2.000 € niedriger angesetzt als beim neuen. Wie kommt das?

Beim Beitragszuschuss wird das Gesamteinkommen der Eheleute berücksichtigt. Wird das Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft nach § 13a EStG festgestellt, wird nicht auf das Einkommen nach dem Einkommensteuerbescheid abgestellt. Vielmehr wird es nach dem Flächenwert berechnet, der noch mit

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Beim Beitragszuschuss wird das Gesamteinkommen der Eheleute berücksichtigt. Wird das Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft nach § 13a EStG festgestellt, wird nicht auf das Einkommen nach dem Einkommensteuerbescheid abgestellt. Vielmehr wird es nach dem Flächenwert berechnet, der noch mit einem Korrekturfaktor versehen wird. Dabei ist der Faktor umso höher, je niedriger das außerlandwirtschaftliche Einkommen (Arbeitsentgelt) ist. Da im korrigierten Bescheid der Alterskasse das Arbeitsentgelt Ihres Mannes deutlich niedriger angesetzt wurde, hat sich der Korrekturfaktor beim Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft erhöht. Folge: Bei einem unveränderten Flächenwert hat sich auch das für den Zuschuss unterstellte Einkommen aus Land- und Forstwirtschaft erhöht. Wir gehen davon aus, dass die Alterskasse den Zuschuss im korrigierten Bescheid dennoch höher festgesetzt hat. Denn die Summe beider Einkunftsarten dürfte niedriger sein als im ersten Bescheid.