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Jedes Mal Gebühr für Bauanträge? Digital Plus

Die Stadt hatte uns 2014 die Baugenehmigung für ein Zweifamilienhaus erteilt. Der Bescheid kostete 999 €. Das Haus haben wir dann aber nicht gebaut. Wir stellten einen neuen Bauantrag für ein Einfamilienhaus an gleicher Stelle. Auch dafür hat uns die Stadt 473 € berechnet. Hätte sie uns nicht wenigstens einen Teilbetrag erlassen müssen?

Die Stadt hat in der letzten Gebührenfestsetzung für das beantragte Einfamilienhaus Bezug genommen auf die Tarifstelle 2.5.2.3 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW. Sie besagt, dass für die Entscheidung über die Erteilung der Genehmigu

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Die Stadt hat in der letzten Gebührenfestsetzung für das beantragte Einfamilienhaus Bezug genommen auf die Tarifstelle 2.5.2.3 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW. Sie besagt, dass für die Entscheidung über die Erteilung der Genehmigung von beabsichtigten Änderungen genehmigter Bauvorlagen je nach dem Umfang der Abweichungen im Verhältnis zum gesamten Bauvorhaben eine Gebühr festgesetzt werden kann, die nochmals die gleiche Höhe hat wie die Ausgangsgebühr. Hiervon hat man in Ihrem Fall jedoch zu Ihrem Vorteil abgesehen und für die Änderungsgenehmigung eine Gebühr knapp unter 50 % der Ausgangsgebühr festgesetzt. Aus unserer Sicht können Sie den Bescheid nicht beanstanden.