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Schröpfschnitt gegen Hirtentäschel? Digital Plus

Unsere Wiesen sind teilweise stark mit Hirtentäschel verunkrautet. Hat das Unkraut einen Futterwert und ist es schädlich für Tiere?

Hirtentäschel ist weder giftig noch schädlich für Wiederkäuer. Weil aber der Futterwert gering ist, gilt es als Platzräuber auf dem Grünland.

Hirtentäschel ist ein Kreuzblütler und steht auf vielen Wiesen und Wegrändern. Er ist weder giftig noch schädlich für Wiederkäuer. Zum Futterwert des Hirtentäschels liegen uns keine Daten vor, jedoch dürfte dieser eher gering sein. Es ist somit fraglich, ob sich die Ernte und

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Hirtentäschel ist ein Kreuzblütler und steht auf vielen Wiesen und Wegrändern. Er ist weder giftig noch schädlich für Wiederkäuer. Zum Futterwert des Hirtentäschels liegen uns keine Daten vor, jedoch dürfte dieser eher gering sein. Es ist somit fraglich, ob sich die Ernte und Silierung des Unkrautes lohnt. Zu beachten ist außerdem, dass eine Verwandtschaft zum Senf besteht. Aus Hirtentäschel lässt sich auch Senf gewinnen. Dabei soll der Geschmack des Hirtentäschels dem des Senfes ähneln. Grünen Senf nach der Blüte sollten Sie nicht verfüttern, da die Futterakzeptanz der Rinder deutlich zurückgeht. Es ist nahe liegend, dass das bei einem späten Schnitt auch auf das Hirtentäschel zutrifft. Eine Verunkrautung mit Hirtentäschel tritt häufig bei Neueinsaaten auf. Mit einem Schröpfschnitt im Frühjahr ist es sehr gut möglich den Unkrautdruck zu reduzieren, ohne dass es zu einer Neueinsaat kommen muss. (Folge 48-2019)