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Halbfettmargarine zum Kochen? Digital Plus

Seit Kurzem verwende ich als Brotaufstrich Halbfettmargarine statt normaler Margarine. Zum Kochen und Backen benutze ich allerdings noch normale Margarine. Ich verbrauche allerdings so wenig, dass der angebrochene Becher oft schlecht wird. Kann ich stattdessen auch die Halbfettmargarine zum Kochen und Backen nehmen?

Halbfettmargarine eignet sich nur bedingt zum Kochen, Braten und Backen. Das liegt an ihrer Zusammensetzung. Denn sie enthält nur halb so viel Fett wie normale Margarine, dafür aber mehr Wasser. Einige Halbfettmargarine-Sorten weisen zudem einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf. Diese sind wenig hitzestabil und können durch die hohen Temperaturen beim...

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Halbfettmargarine eignet sich nur bedingt zum Kochen, Braten und Backen. Das liegt an ihrer Zusammensetzung. Denn sie enthält nur halb so viel Fett wie normale Margarine, dafür aber mehr Wasser. Einige Halbfettmargarine-Sorten weisen zudem einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf. Diese sind wenig hitzestabil und können durch die hohen Temperaturen beim Kochen und Backen zerstört werden. Im Übrigen sollte man auf den Hinweis „Nicht zum Kochen, Braten und Backen geeignet“ auf einigen Margarinen achten. Beim Braten führt ihr hoher Wasseranteil dazu, dass es stark spritzt. Auch in Backrezepten sollte Butter oder normale Margarine nicht einfach gegen Halbfettmargarine getauscht werden. Der Teig erhält damit nicht unbedingt die gewünschte Konsistenz. Einige Hersteller bieten mittlerweile Halbfettmargarinen an, die auch für die warme Küche, vor allem zum Backen, geeignet sind. Diese sind in der Regel entsprechend gekennzeichnet. Tipp: Zum Kochen und Braten nehmen Sie statt Margarine einfach hitzestabile Pflanzenöle, beispielsweise raffiniertes Raps- oder Erdnussöl oder hocherhitzbares Sonnenblumenöl. Zum Backen eignet sich auch Margarine mit nur 60 bis 80 % Fett.