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Weniger Keime auf Salatköpfen Digital Plus

Beim Lesen des Artikels „Resistente Keime auf Salat“ in Folge 47 stellte sich uns die Frage, wieso die genannten Keime nur auf dem vorgeschnittenen, abgepackten Salat, nicht aber auf einem ganzen losen Kopf sein sollten. Haben Sie darauf eine Antwort?

In der aktuellen Untersuchung hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nur abgepackte, vorgeschnittene Salate untersucht. Aus der Mitteilung des BfR geht deshalb nicht hervor, ob sich die dort gefundenen Keime auch auf ganzen losen Köpfen befinden. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Keime auch auf den ganzen Köpfen befinden, allerdings in einer mitunter sehr viel geringeren Menge. V

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In der aktuellen Untersuchung hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nur abgepackte, vorgeschnittene Salate untersucht. Aus der Mitteilung des BfR geht deshalb nicht hervor, ob sich die dort gefundenen Keime auch auf ganzen losen Köpfen befinden. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Keime auch auf den ganzen Köpfen befinden, allerdings in einer mitunter sehr viel geringeren Menge. Viele der Keime auf den Salaten kommen aus der Natur, zum Beispiel über organischen Dünger. Doch auch bei der Verarbeitung der Salate können Keime auf die Blätter gelangen, zum Beispiel durch unsauberes Waschwasser. Wird der Salat geschnitten, tritt aus den Schnittstellen Pflanzensaft aus. Das ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Deshalb können sich Keime in geschnittenen Salaten schnell vermehren. Hinzu kommt die Feuchtigkeit in der Plastiktüte, in der der Salat anschließend verpackt wird. Deshalb ist es wichtig, vorgeschnittene verpackte Salate kühl zu lagern und möglichst bald zu verzehren. Außerdem muss der Salat vor dem Verzehr gewaschen werden, auch wenn „verzehrfertig“ auf der Verpackung steht. Am besten ist es aber, den Salat im Ganzen zu kaufen und frisch zuzubereiten. Dann sind zwar auch Bakterien darauf vorhanden, aber in der Regel nicht in Mengen, die eine Gesundheitsgefahr darstellen. (Folge 2-2019)